Schachverein Lauf
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Petersammer gewinnt Altdorfer Schnellschachmeisterschaft - Scherb auf Rang 3

06.04.2017

Die diesjährige Altdorfer Schnellschacheinzelmeisterschaft fand unter Beteiligung eines Dutzend fränkischer Schachspieler statt. Die ersten drei Plätze sicherten sich dabei Spieler aus benachbarten Vereinen.

Organisator Lars Fiedler von den Schachfreunden Altdorf freute sich vor allem über die rege Teilnahme von Jugendspielern an dem kleinen, aber feinen Turnier. Insgesamt fünf verschiedene Vereine entsandten Spieler zu dem Just-for-fun-Turnier.

Nach sieben Partien im Schweizer System konnte sich der langjährige Laufer Vereinsvorsitzende Georg Petersammer (Deutsche Wertungszahl 1872) vom SC Eggerbachtal den Gesamtsieg sichern. Besonders auffallend war seine besonders schnelle Spielweise: Er benötigte durchschnittlich nur ein viertel der Zeit seiner jeweiliger Gegner. Lediglich der Laufer Ansgar Scherb (DWZ 1700) konnte ihm in einer vogelwilden Partie einen Sieg abringen und holte sich somit verdient die Bronzemedaille. Vizemeister wurde Gerald Rummel (1771) vom SC Anderssen Nürnberg, der nur gegen Petersammer nicht gewinnen konnte.

Die Jugend wurde vertreten durch die drei Altdorfer Jan Daumin (1662), Kilian Schiele (1100) und Maximilian Arold, gefolgt von den beiden Eggerbachtalern Hannes Weiß und Simon Petersammer (778). Die beiden Altdorfer Dieter Schiele (1570) bzw. Wolfgang Frank konnten sich die Platzierungen sieben und zehn sichern. Die beiden weiteren externen Teilnehmer, der Nürnberger Klaus Klinger (1450) und der Laufer André Simon (1460), teilten sich mit jeweils vier Siegen die Plätze fünf und sechs.

Ein besonderer Dank ergeht an die Altdorfer Arbeiterwohlfahrt, in deren Räumlichkeiten das Turnier stattfinden konnte. Alle Teilnehmer freuen sich bereits auf die neue Ausgabe der Altdorfer Schachmeisterschaft 2018 und bedanken sich bei Lars Fiedler für die engagierte und professionelle Turnierleitung.

André Simon, Pressewart SV Lauf

Foto: Altdorfer Schachmeister Georg Petersammer (Mitte), Vizemeister Gerald Rummel (rechts) und Drittplatzierter Ansgar Scherb (links)

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Manfred Walter wird Altdorfer Schachmeister

14.03.2016

Bereits zum 6. Mal fand in den Räumen der AWO Altdorf die offene Altdorfer Schachmeisterschaft statt. Diesmal waren die Teilnehmer aus Altdorf, Eismannsberg, Postbauer-Heng und Lauf angereist, um bei diesem mittlerweile fast schon legendärem Jedermann-Turnier teilzunehmen.

Foto: Turniersieger Manfred Walter (vorne links), der Zweitplatzierte Jan Daumin (hinten rechts) und der Ranglistendritte Gerald Rummel (hinten links). Rechts im Vordergrund: Kilian Schiele. 

Schon früh setzten sich die Favoriten in einer Spitzengruppe ab: Manfred Walter mit seiner Frau Gabriele vom SV Lauf, Gerald Rummel vom SC Anderssen-Nürnberg und Jan Daumin von den SF Altdorf hatten sich nach der dritten Runde schon einen Vorsprung erkämpft. Da Daumin bis dahin alle Partien gewonnen, und Walter sich mit seiner Frau Gabriele auf ein friedliches Remis geeinigt hatte, kam es beim Aufeinandertreffen von Daumin und Walter in der vierten Runde zur Vorentscheidung. Hier hatte Walter die Nase vor. Mit einem starken und unerwarteten Vorstoß des f- Bauern stoppte er Daumins Angriff gegen seine Pirc- Verteidigung. Nach einer unübersichtlichen Abtauschkombination nahm er den weißen Königsflügel auseinander und jagte den weißen König durchs Zentrum bis Daumin aufgeben musste.
Nach der Mittagspause konnte Walter mit Gerald Rummel einen weiteren Favoriten niederringen. Danach gewann der Jugendtrainer des SV Lauf durch solides Spiel und seiner hervorragenden Intuition souverän alle weiteren Partien. Somit wurde Walter am Ende sicher Erster vor Daumin und Rummel. Gabriele Walter belegte den 4. Platz und wurde damit beste weibliche Teilnehmerin. Ebenfalls sehr beachtlich ist das Abschneiden des besten Jugendspielers Kilian Schiele, der noch in der U8-Altersklasse spielt. Er erfreute durch sein furchtloses Offensivspiel und konnte so manch Erwachsenen schlagen.
Zudem ist positiv hervorzuheben, dass wieder einige Hobbyspieler den Weg zu den Schachfreunden Altdorf gefunden haben. Diese zeigten teils starke Partien und konnten mit ihren taktischen Finessen dem ein oder anderen Favoriten ein Bein stellen. Insgesamt war es eine wieder sehr kompetent geleitete Veranstaltung, bei dem der Spaß im Vordergrund stand.

Bericht: Lars Fiedler

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Turnierbericht: BSGW Open und Mittelfränkische Einzelmeisterschaft

10.04.2015

Zu Frühjahrsbeginn waren die stets sehr aktiven Laufer Schachspieler bei mehreren regionalen Turnieren vertreten. Den Start machte das jährliche BSGW Open in Eltersdorf/Erlangen, an dem gleich fünf Laufer Spieler teilnahmen.

Am besten von der Laufer Riege schnitt in dem 5-ründigen Turnier Manfred Walter ab, der mit 3,0 Zählern Platz 63 erreichte. Kurz dahinter folgte Götz Giering auf Platz 67 mit 2,5 Punkten. Beide schafften es leider nicht, sich in den Partien gegen wertungstechnisch höher eingeschätzte Gegner gut zu verkaufen und mussten deshalb trotz guter Punkteausbeute ein DWZ-Minus in Kauf nehmen.

Auf Platz 110 kam Stefanie Walter, die mit 2 aus 5 Zählern ein sehr gutes Ergebnis erzielte und weitere DWZ-Punkte hinzugewinnen wird. Sie war damit 7 Ränge besser als ihre Mutter, die mit ebenfalls 2 aus 5 Punkten auf den 117. Rang landete. Etwas unglücklich verlief das Turnier diesmal für das Laufer Nachwuchstalent Lorenz Hoffmann, der am Ende ebenfalls mit 2 aus 5 Zählern knapp vor Gabriele Walter auf den 116. Platz landete. Er wird ebenfalls mit einem DWZ-Minus leben müssen.

Dennoch ist festzustellen, dass der Schachverein Lauf mit fünf Teilnehmern an einem der wichtigsten fränkischen Turnieren wieder einmal prominent vertreten war.

Alle Details zu den einzelnen Runden und die Partien der ersten 20 Bretter können auf der Turnierhomepage eingesehen werden:

http://www.schachliveticker.de/BSGW2015/BSGW2015.html

Zwei Tage nach dem BSGW Open in Erlangen startete in Nürnberg das Hauptturnier der diesjähren Bezirks-Einzelmeisterschaft, an dem dieses Jahr zwei aktive Laufer Spieler teilnahmen. Der als Kreismeister qualifizierte Götz Giering erzielte dabei einen Überraschungserfolg. Mit 3 aus 8 Punkten gegen die deutlich höher eingeschätzte Gegnerschaft konnte er, trotz Auslassung der letzten Runde, auf Platz 25 der 30 Teilnehmer landen und wird ein deutliches DWZ-Plus erzielen.  Dabei gelang ihm unter anderem ein Sieg gegen den starken Heilsbronner Jugendspieler Jörg Planner (1935).

Mit 4 aus 9 Zählern erzielte der Serienteilnehmer Wolgang Rausch jr. (2048) dieses Jahr den 20. Rang und blieb leicht hinter seinen Erwartungen zurück. Dennoch erlangte er überzeugende Siege gegen Chistian Brenner (1993) und den Cadolzburger Jugendspieler Martin Drees (1815). Mittelfränkischer Meister wurde, wie im letzten Jahr, Eduard Miller (2185) vom SC Erlangen mit 7 aus 9 Punkten.

Einen Tag nach dem Hauptturnier startete dann das Qualifikationsturnier der Bezirks-Einzelmeisterschaft. Nach dem etwas durchwachsenen BSGW-Open wollte es Manfred Walter dort erneut wissen und konnte in dem 7-ründigen Turnier diesmal voll überzeugen. Mit 4 aus 7 Punkten erzielte er am Ende den Rang 8 unter 38 Teilnehmern und konnte auf dem Weg dorthin sogar die Nummer 1 der Setzliste Peter Kuhmann (1888) besiegen.

Auch bei diesem Turnier können alle weiteren Details der Homepage des Veranstalters entnommen werden.

Für das Hauptturnier: http://www.mfrpage.homepage.t-online.de/bzturnem.htm

Für das Nebenturnier: http://www.mfrpage.homepage.t-online.de/bzturnqu.htm

 

Götz Giering (Pressewart)

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Pressebericht: Götz Giering beim Radebeul Open

16.02.2015

Götz Giering (Deutsche Wertungszahl 1731), Laufer Schachspieler und amtierender Kreiseinzelmeister, ging nach seiner passablen Leistung im Erfurter Open nun im sächsischen Radebeul an den Start.

Zu Turnierbeginn ging es mit den weißen Steinen gegen Heiko Rinke (DWZ 1151). Giering konnte die Qualität (also Turm für eine Leichtfigur wie Springer oder Läufer) gewinnen, lief dann mit einem Königsangriff unter Schachgeboten Sturm und konnte in der Folge die gegnerische Dame schlagen. Nach 35 Zügen drohte Matt und der Gegner sah sich zur Aufgabe gezwungen. Mit René Lutz (2042) bekam der Laufer in Runde 2 einen richtig schweren Brocken zugelost. Aufgrund der besseren Eröffnungskenntnisse seines Gegners geriet Giering in einer königsindischen Partie anfangs unter Druck, doch durch aktives Figurenspiel auf dem Königsflügel und einem zentralen Bauerndurchbruch erspielte sich der Kreismeister eine leicht bessere Stellung. Dennoch einigten sich beide Kontrahenten bereits im 19. Zug auf eine Punkteteilung.

In der dritten Runde überraschte Eric Sauer (1924) Giering mit der seltenen mexikanischen Eröffnung. Der Mittelfranke musste zusehen, wie sein Spiel auf dem Damenflügel lahmlegt wurde und der gegnerische Springer einen günstigen Vorposten einnehmen konnte. Im 20. Zug startete Giering einen Königsangriff, der mit einer dreimaligen Zugwiederholung und somit einem unweigerlichen Remis endete. Die Mittelrunde brachte den Vorjahreszweiten Tino Proschmann (2020) als Gegner, den Giering mit der französischen Rubinsteinvariante konfrontierte. Als dieser seinen weißfeldigen Läufer ins Spiel brachte, versuchte Proschmann durch Aktivitäten auf dem Damenflügel den Finger in die entstandene Wunde zu legen. Doch Giering bot hervorragend Paroli und brachte seinen Gegner zur Annahme seines Remisgebotes.

Nach der Hälfte der zu spielenden Runden war Giering also immer noch ungeschlagen. Das sollte sich jedoch gegen den halbslawisch eröffnenden Senior Joachim Knaak (2058) ändern. Giering blieb initiativlos, konnte allerdings durch ein taktisches Manöver die schlechtere gegnerische Entwicklung ausnutzen. Knaak nutze jedoch seine Erfahrung zum Gegenschlag und initiierte einen erfolgreichen Mattangriff. Giering ließ sich von dieser Niederlage jedoch nicht demoralisieren und spielte die aggressive Fianchetto- Variante des Sizilianers gegen Helmut Werner (1505). Im weiteren Spielverlauf konnte er Raumvorteil am Damenflügel erzielen und Werner zu einer Rückentwicklung auf passivere Felder zwingen. Im Gegenzug attackierte Werner den rückständigen d-Bauern und hielt Gierings Angriff so in Schach. Der Laufer kam aus der sich anschließenden Abtauschsequenz trotzdem mit einem Mehrbauern heraus. Allerdings geriet er in Zeitnot und seine Stellung verschlechterte sich zusehends. Durch neue Drohungen auf dem Königsflügel konnte er sich jedoch nach 49 Zügen noch ins Remis hinüberretten.

Im Endspurt traf Giering in einer Hochgeschwindigkeitspartie auf Ralf Bernstein (1557). Der Laufer konnte eine Kombination mit einem Bauerngewinn auf das Brett zaubern, welche ihm einen außerordentlichen Entwicklungsvorteil verlieh. Um alle direkten Drohungen zu eliminieren, sah sich Bernstein gezwungen, seine Qualität zu opfern. Nach dem anschließenden Figurentausch setzen Gierings Türme die anderen Figuren unter Zugzwang. Nach 52 Zügen erkannte Bernstein die bevorstehende Niederlage als unvermeidbar und gab nach einem drohenden Springerverlust auf.

Dieser Sieg setzte den Schlusspunkt unter ein hervorragendes Turnier des Laufers. Giering war bester Teilnehmer im DWZ-Bereich von 1600-1800. In der Gesamtrangliste konnte er seinen Setzlistenplatz um acht Platzierungen verbessern und endetet auf einem beachtenswerten 16. Rang. Die tolle Leistung wird zudem mit einem Zugewinn von 25 Wertungspunkten belohnt.

André Simon, Pressewart SV Lauf


Im Götz-Modus punkten

07.01.2015

 

Laufer Schachspieler beim Erfurter Schachfestival

 

Götz Giering, der Erfinder des gleichnamigen Götz-Modus, vertrat den Laufer Schachverein beim Erfurter Schachfestival Ende des vergangenen Jahres. Unter den 139 Teilnehmern beim Hauptturnier konnte er mit einigen starken Partien überzeugen und etablierte sich in der oberen Tabellenhälfte.

Giering (nationale ELO-Wertungszahl 1760) startete mit einem Unentschieden gegen den Brandenburger Rene Kellner (1547) in das Turnier. Mit den weißen Steinen konnte Giering gegen den Thüringer Ralf Schubert (1420) einen Sieg herausspielen und verschaffte sich so mit 1,5 Punkten nach dem ersten Turniertag eine gute Ausgangsposition.

In der dritten Runde verlor der Laufer das mittelfränkische Duell gegen den starken Erlanger Johann Pölsterl (1946) bei leichten Stellungsvorteilen äußerst unglücklich in Zeitnot. Eine schnelle Punkteteilung erspielte sich Giering gegen den Hessen Philipp Sikora (1609). In der Folgepartie entwickelte sich ein spannendes Spiel gegen den Jugendspieler Daniel Gelfenbaum (1588). Giering eroberte zunächst zwei gegnerische Bauern, konnte diesen Vorteil im Turmendspiel jedoch nicht in einen Sieg ummünzen und musste sich mit einem Remis zufrieden geben. Allerdings konnte Götz Giering die Enttäuschung schnell wegstecken und verbuchte in der sechsten Runde gegen Manfred Wetterling (1479) nach der französischen Vorstoßvariante einen souveränen Sieg mit Schwarz.

 

Götz Giering vor der verschneiten Erfurter "Skyline"

In den letzten beiden Runden gegen Levin Salzig (1625) aus Kiel sowie Anton Grzeschniok (1659) aus Eschborn kam Giering trotz geringer Vorteile ebenfalls zu zwei Unentschieden. Insgesamt zeigte der Götz Giering eine mehr als ansprechende Leistung. In fast allen Partien konnte er sich durch kluges Positionsspiel einen Stellungsvorteil erarbeiten. Mit etwas mehr Routine und Konsequenz im Endspiel wäre sogar eine noch bessere Platzierung möglich gewesen.


Forchheim Open: Die Walters unterwegs

06.10.2014

Seit Jahren gehört das Forchheim Open zum festen Turnierplan der Familie Walter. So reisten Gabriele, Manfred, Stefanie und Florian auch in diesem Jahr wieder nach Oberfranken, um sich dort der starken Konkurrenz zu stellen.

Und dieses mal war es Nesthäkchen Stefanie, die dem Rest der Familie die Show stahl. Im C-Turnier belegte sie mit 3 Punkten aus 5 Runden Rang 22 und gewann sensationelle 129 DWZ-Punkte hinzu. Chapeau!

In der gleichen Konkurrenz trat Mama Gabriele an, die mit 2,5/5 im Rahmen der Erwartungen blieb und am Ende Platz 37 belegte. Nicht ganz rund lief es hingegen für Vater Manfred, der im B-Turnier durch die Bank eine starke Gegnerschaft zugelost bekam und unterm Strich nur einen Punkt aus 5 Runden einfahren konnte.

Filius Florian trat als 22ster der Setzliste im A-Turnier an. Nach fünf Runden standen beim ihm 2,5 Punkte auf dem Ergebniszettel, was in der Abschlusstabelle Rang 40 von 65 Teilnehmern bedeutete.   

Abschlusstabelle Gruppe A 

Abschlusstabelle Gruppe B 

Abschlusstabelle Gruppe C 

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Friedrich Hanisch bei deutschen Senioreneinzelmeisterschaften

18.08.2014

Der Laufer Spitzenspieler Friedrich Hanisch stellte sich bei den offenen deutschen Senioreneinzelmeisterschaften in Bad Neuenahr der starken bundesweiten Konkurrenz.

Hanisch ging als 61. der Setzliste in das 9-ründige Turnier, erwischte einen guten Start und lag nach fünf Runden mit 3,5 Punkten in der erweiterten Spitzengruppe. In den verbleibenden vier Partien war es gegen eine sehr starke Gegnerschaft schwer, dieses Topniveau zu halten. Dennoch kamen noch 1,5 Punkte hinzu und am Ende konnte unser Fritz mit der Ausbeute von 5/9 und dem 57. Rang in der Endtabelle wahrlich zufrieden sein. Als Sahnehäubchen darf er sich über ein DWZ-Plus von 8 Punkten freuen.

Chapeau!

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Laufer Schachfamilien beim Seebach Open 2014

28.06.2014

Beim diesjährigen Open in Großenseebach, eine überschaubare Gemeinde nordwestlich von Erlangen, nahmen 134 Schachspieler teil. Der Laufer Schachverein entsandte zwei Familien zum gut besetzten Turnier. Für Ordnung sorgte der erste Laufer Jugendleiter Oliver Puschak als einer der beiden Schiedsrichter vor Ort.

Familie Walter kämpfte mit vier Familienmitgliedern um die begehrten Punkte.

Der mittlerweile beim SC Noris-Tarrasch gelistete Florian Walter erwischte mit drei Siegen in folge einen Traumstart.  Seine Eltern Gabriele (Deutsche Wertungszahl 1331) und Manfred (DWZ 1688) begannen mit einer Remisserie, bevor beide in Runde vier ihren ersten Sieg einfahren konnten. Davon beflügelt konnte Manfred Walter auch in den beiden darauffolgenden Begegnungen punkten. In der vorletzten Runde gewannen außerdem Gabriele und Stefanie Walter (DWZ 1109). Die letzte Runde war die einzige ohne Sieg für Familie Walter, dafür remisierten Stefanie und ihr Bruder Florian.

Mit 4,5 Punkten war somit Florian erwartungsgemäß der familieninterne Sieger. Manfred folgte in der oberen Hälfte. Die beiden Frauen sorgten mit einer kleinen Sensation, indem sie sich wegen völliger Punktegleichheit einen der Plätze teilten.

Die zweite Familie aus der Reihe der Laufer Schachsportler waren Mutter und Sohn.

Die Startrunde gestalteten beide erfolgreich und sorgte somit für ein gutes Turnierfundament. Sein ganzes Potential zeigte Jan Daumin (DWZ 1644) in der darauffolgenden Partie, in der er gegen den klar favorisierten Tobias Schwarzmann (DWZ 1902) gewinnen konnte. Auch in Runde Nummer vier ging Jan gegen den 26-Jährigen Marius Külzer als Sieger vom Brett, bevor ihm in den letzten Begegnungen die Kondition und Konzentration etwasabhanden kamen. Nicole Daumin remisierte in der vorletzten Runde gegen den Forchheimer Philipp Michel und sorgte damit für den letzten halben Punkt. Als einzige Schachspielerin ohne DWZ ließ sie in der Abschlusstabelle beachtliche neun Teilnehmer hinter sich. Jan sicherte sich mit seiner Leistung einen beachtlichen Rang im Mittelfeld.

Der SV Lauf zeigt mit einer Geschlechterquote von 50% zu 50%, dass Schach keine Männersportart ist und empfiehlt jedem Liebhaber des schwarzweißen Königssports eine Teilnahme am Seebach-Open 2015.

André Simon, Pressewart SV Lauf

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Laufer Quintett beim BSGW Open

17.04.2014

Schachfamilie Walter war am vergangenen Wochenende mal wieder auf Turnierreise. Beim 32. BSGW Open in Erlangen traten die Rückersdorfer mit Gabriele, Manfred und Stefanie an.

Auch hier konnte Gabi ihre rasante schachliche Entwicklung wieder unter Beweis stellen, konnte u.a. einen 1600er niederringen und gewann (noch inoffiziell) 35 DWZ Punkte dazu. Zusätzlich wurde sie mit dem 2. Ratingpreis ausgezeichnet.

Manfred dürfte mit seiner Leistung wahrscheinlich nicht ganz so zufrieden gewesen sein. Aus fünf Runden erzielte er zwei Punkte und büßte einige Wertungspunkte ein. Tochter Stefanie erreichte gegen meist stärkerer Gegner 1,0/5.

Für Nachwuchshoffnung Jan Daumin lohnte sich die Reise nach Erlangen ebenfalls. Mit 2,5/5 gegen eine starke Gegnerschaft bot er eine überzeugende Leistung, landete auf Rang 73 und kann sich über ein sattes DWZ Plus freuen.

Gleiches gilt unser passives Mitglied Maximilian Haas. Mit zwei siegen und zwei Remis belegte Maximilian den hervorragenden Rang 48.   

Fortschrittstabelle und Endstand

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Forchheim Open mit Laufer Quintett

07.10.2013

Das Forchheim Open ist sicher eines der interessantesten jährlichen Schachturniere im fränkischen Raum. In diesem Jahr nahmen wieder fünf aktive und passive Mitglieder des SV Lauf teil und schnitten wie folgt ab:

Florian Walter erspielte im fünf-ründigen Turnier 3,0 Punkte und belegte in der Gruppe A Rang 14.

Manfred Walter trat im B-Turnier an und landete mit 2,5/5 auf Platz 31.

Im C-Turnier landete Maximilian Haas mit 3,0/5 auf Platz 17. Gabriele Walter belegte hier Rang 45 (2,0/5). Ihre Tochter Stefanie erspielte immerhin 1,5 Punkte und landetet auf Platz 56.

Hier die Ergebnisse in der Übersicht: Gruppe A, Gruppe B, Gruppe C

 

Friedrich Hanisch bei den Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaften

06.10.2013

Vom 16. bis 22.September fand in Templin die 22. Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände statt. Friedrich Hanisch vertrat Bayern in dessen zweiter Mannschaft an Brett 2. Fritz erreichte ein Ergebnis von 3,5/7 und belegte mit seinem Team am Ende Rang 13 von 24.

Bayern 1 wurde in der Endabrechnung Dritter, der Sieg ging an Baden 1 vor Hessen 1.

Hier alle Ergebnisse in der Übersicht.

 

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Klaus Weißmüller simultan gegen Hanna Marie Klek

29.09.2013

Klaus Weißmüller wagte als einer von 14 Spielern aus dem Schachkreis die Deutsche Meisterin Hanna Marie Klek in einer Simultan-Veranstaltung des SC Ottensoos herauszuforden.

Leider gehörte er der am Ende der Gruppe von 12 Schachfreunden an, die gegen die 18jährige (ELO 2287) den Kürzeren zogen.

Hier ein Bericht zur Veranstaltung.

 

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Zabo Open 2013: SV Lauf wieder zahlreich vertreten

29.09.2013

Am vergangenen Wochenende ging in Nürnberg das 15. Zabo Open über die Bühne.

Traditionell war auch diesmal der SV Lauf mit aktiven und passiven Mitgliedern vertreten. Unter anderem waren Dr. Christian Leopold und Familien Walter (Gabi, Manfred und Florian) am Start.

Mit einem tollen Rang 8 schnitt unsere passives Mitglied Wolfgang Rausch jr. am erfolgreichsten ab. 

Hier alle Ergebnisse im der Übersicht.

 

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Klaus Steffan gewinnt B-Turnier beim 12-Stunden-Nachtblitz

26.06.2013

Bei der 3. Auflage des Regensburger 12-Stunden Nachtblitzturniers am 22./23.06.2013 feierte Klaus Steffan einen beachtlichen Erfolg. Klaus gewann in der B-Gruppe mit hauchdünner besserer Feinwertung vor Christian Vilsmeier (DJK Regensburg).

Glückwunsch!

Ausführliche Infos zum Turnier gibt's auf Steffans Schachseiten zu lesen. 

 

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Sechs Laufer in Großenseebach am Start

01.06.2013

Beim 24. Seebachopen in Großenseebach sind in diesem Jahr wieder einige Spieler vom SV Lauf vertreten.

Nach sechs von sieben Runden liegen Wolfgang Rausch und Florian Walter mit 4 Punkten aussichtsreich im Verfolgerfeld der Spitzengruppe. Manfred Walter erzielte bisher eine solide 50%ige Punktausbeute. Jan Daumin geht nach fulminantem Start am heutigen dritten Tag leer aus und bleibt bei 2,5 aus 6. Gabi und Steffi Walter haben schon vor der Schlussrunde mit jeweils 2 aus 6 die Erwartungen erfüllt.

Wir warten gespannt auf die morgige Finalrunde.

Update vom 02.06.:

Endstände nach 7 Runden:

Wolfgang Rausch: 5/7, Platz 12

Florian Walter: 5/7, Platz 14

Manfred Walter: 3/7, Platz 88

Gabriele Walter: 3/7, Platz 101

Jan Daumin: 2,5/7, Platz 102

Stefanie Walter: 2/7, 118

Teilnehmer gesamt: 137

 

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Platz 11 für Friedrich Hanisch in Bad Wiessee

13.04.2013

Insgesamt 83 Teilnehmer hatten sich in diesem Jahr beim Senioren-Cup in Bad Wiessee eingefunden. Unter ihnen Friedrich Hanisch, der als 14. der Setzrangliste ein tolles Turnier spielte und ohne Niederlage blieb.

Nach drei Siegen und sechs Remis standen 6/9 zu Buche, was für Rang 11 reichte.

Alle Ergebnisse im Überblick.

zur Fortschrittstabelle

 

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Ordentliche Bilanz bei den BSGW-Open

24.03.2013

Wie gestern bereits berichtet waren bei den diesjährigen BSGW-Open in Erlangen sieben aktive und ein passives Mitgleid des SV Lauf am Start. Die Ergebnisse entsprachen im Großen und Ganzen in etwa den Erwartungen:

Florian Walter blieb ohne Niederlage und holte 4/5, was zum 10. Platz und einem (inoffiziellen) DWZ-Plus von 9 Punkten reichte. Als erster der Setzrangliste hatte er aber vielleicht insgeheim doch auf einen Podestplatz spekuliert.

Christoph Kuhlmann schloss mit 3,5/5 bei einem DWZ-Gegnerschnitt von 1838. Er belegt damit Rang 21 und büßt 7 Wertungspunkte ein.

Auf Platz 80 landete Manfred Walter, der 3,0 Punkte und ein zusätzliches DWZ-Pünktchen holte.

Jan Daumin gelang mal wieder ein deutlicher DWZ-Sprung. 1,5 Punkte bei einem Gegnerschnitt von 1867 (!) brachten ihm ein Plus von 63 Wertungspunkten und Platz 125 ein.

Getoppt wurde das von Lorenz Hofmann, der nach 2/5 sogar 64 DWZ-Punkte zulegen konnte und auf Rang 114 landete.

Gabriele Walter freut sicher sicher auch über 9 zusätzliche DWZ-Punkte. Mit 1/5 belegte sie am Ende Platz 136.

Auf dem 146. Platz landete Stefanie Walter, die bei vier Niederlagen zumindest einen Sieg einfahren konnte.

Maximilian Haas konnte zwar nur einen halben Punkt auf der Habenseite verbuchen, verbesserte sich aber ob der starken Gegnerschaft dennoch um beachtliche 22 DWZ-Punkte.

(Hinweis: DWZ-Angaben sind inoffiziell.)

zur kompletten Endtabelle

 

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BSGW-Open mit starker Laufer Beteiligung

23.03.2013

Auch beim 2013er BSGW-Open in Erlangen ist der SV Lauf wieder stark vertreten. Natürlich zeigen hier wieder die Walters Flagge und ist fast mit der kompletten Familie vertreten. Außerdem sind auch unser 1. Vorsitzender Christoph Kuhlmann sowie die jungendlichen Vielspieler Jan Daumin und Lorenz Hofmann vertreten.

Mittlerweile sind 3 von fünf Runden gespielt und die bisherigen Ergebnisse stellen sich wie folgt dar:

Spieler

Punkte nach 3 Runden

aktueller Rang

Florian Walter

2,5

18

Christoph Kuhlmann

2,0

23

Jan Daumin

1,5

86

Manfred Walter

1,0

104

Lorenz Hofmann

1,0

124

Stefanie Walter

1,0

125

Gabriele Walter

1,0

128

 

Florian als Top-Gesetzter und Christoph sind sicher zum Favoritenkreis auf die Podestplätze zu rechnen. Noch ist v.a. für Flo alles drin

Wir dürfen auf den morgigen Tag gespannt sein.

zur Turnierseite

 

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Erfolgreiches Turnier für Florian Walter

06.01.2012

Beim Staufer-Open legte Flo Walter einen respektablen Einstand ins Schachjahr 2013 hin. Am Ende standen 5,5 Punkte aus 9 Runden zu Buche. Als 64. der Setzliste reichte dies für den tollen 48 Platz.

 

 

Hier seine Gegner:

Runde 1:  Anton Peter (ELO 1716)  - 1:0

Runde 2:  Kevin Walter (ELO 1941) - 1:0

Runde 3:  Reinhold Müller (ELO 2308) - 0:1

Runde 4: Sonja Maria Bluhm (ELO 1957) - 1:0

Runde 5: J.-H. Sohlmann (ELO 2253) - 1:0

Runde 6: FM Peter Braun (ELO 2236) - remis  

Runde 7: Frank Bracker (ELO 2367) - 0:1

Runde 8: Samuel Minor (ELO 2223) - 1:0

Runde 9: Ilya Manakov (ELO 2345) - 0-1

Endstand als Fortschrittstabelle

Auf der Turnierseite Staufer Open sind weitere Informationen u. a. Partien zu finden.

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