Schachverein Lauf
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Lauf 2 in Personalnot

13.02.2017

Auf Grund diverser Ausfälle von Stammspielern konnte die 2 Mannschaft vom SV Lauf nur mit 4 Spielern bei SK Nürnberg antreten. Von daher waren die Erwartungen nicht besonders hoch.

Der Wettkampf verlief zunächst recht vielversprechen, nachdem der Mannschaftsführer Seifert und Walter mit besserer Stellung aus der Eröffnung kamen. Nach zähem Mittelspiel musste zunächst der Mannschaftsführer gegen den immerhin 250 DWZ Punkt stärkeren Kai-Ingo Leibing ins Remis einwilligen. Anschließend verlor unser Nachwuchstalent Lorenz Hofmann gegen Routinier Horst Huger unglücklich. Als Manfred Walter in sehr aussichtsreicher Stellung die mögliche Gewinnvariante verpasste und nur ein Remis erreichte, zeichnete sich schon die deutliche Niederlage ab, die sich mit dem Partieverlust unsers Spitzenmanns Oliver Puschak gegen Thomas Herbst manifestierte. 

Nach dem 1-7 trägt Lauf 2 in der Bezirksliga 2b weiterhin die rote Laterne. Allerdings stehen gegen Zabo-Eintracht 2 und SC Forchheim 3 noch zwei Spiele gegen Mitbewerber um den Abstieg aus. Hoffnungsvoll stimmt unsern Mannschaftsführer Heinz Seifert die Zusagen von Stammspielern und starken Nachwuchsspieler für diese Begegnungen, um so doch noch den Klassenerhalt zu schaffen.

1 SK Nuernberg 1911 2 DWZ - SV Lauf 2 DWZ 7 - 1
1 1 Herbst, Thomas 1823 - 1 Puschak, Oliver 1955 1 - 0
2 2 Götz, Dieter 1828 - 2 Frank, Werner 1834 + - -
3 3 Huger, Horst 1844 - 3 Hofmann, Lorenz 1843 1 - 0
4 5 Zimmer, Frank, Dr. 1806 - 4 Daumin, Jan 1746 + - -
5 7 Dereser, Marc 1722 - 6 Walter, Manfred 1663 ½ - ½
6 8 Leibing, Kai-Ingo 1780 - 7 Seifert, Heinz 1529 ½ - ½
7 11 Steger, Otmar 1956 - 8 Gutheil, Georg 1615 + - -
8 16 Kurz, Leonhard 1553 - 9 Rösl, Gerhard jr. 1842 + - -
Schnitt: 1789 - Schnitt: 1753  

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Bezirksligamanschaften weiter ohne Glück

13.12.2016

Auch in der 4. Runde der Bezirksligen war Schachgöttin Caissa beiden Laufer Teams nicht wohlgesonnen. Die 2. Mannschaft mit Spielführer Heinz Seiffert musste beim bei SW Nürnberg Süd 3, dem Tabellenersten der Bezirksliga 2, antreten. Obwohl das Team wegen des kurzzeitigen Ausfalls von zwei Stammkräften nur mit sechs Spielern angetreten konnte, hielt sich die Niederlage mit 5,5 - 2,5 noch in Grenzen. Hoffnung gaben dabei die drei Punkteteilungen von Oliver Puschak, Lorenz Hofmann und Götz Giering gegen DWZ-stärkere Kontrahenten. Ein Glanzpunkt war der Sieg von Mannschaftsführer Heinz Seiffert gegen den mehr als 300 Wertungspunkte höher eingestuften Walter Belich. Lauf 2 liegt nun punktgleich mit Zabo Eintracht und Forchheim 3 am Tabellenende. Die direkten Aufeinandertreffen mit diesen beiden Teams in den Runden 7 bzw. 9 wird sicherlich entscheiden für den angestrebten Klassenerhalt sein.

Nur geringfügig besser ergeht es momentan der 1. Mannschaft des SV Lauf. Am vergangenen Sonntag mussten sich die in Stammbesetzung angetretenen Laufer dem SK Rothenburg 1 knapp mit 3,4:4,5 geschlagen geben. Nach vier Remisen von Fritz Hanisch,  Christian Leopold, Marius Bayer und Andreas Zach musste Lars Fiedler an Brett 3 nach einem starken Angriff seines Gegners auf die kurzrochierte Königsstellung die Waffen strecken. Nach dem darauf folgenden Verlust der Partie von Ansgar Scherb lag man somit bereits mit 2:4 in Rückstand. Als Wolfgang Rausch seinen mit Bravour vorgetragenen Königsangriff in einen vollen Punkt umwandeln konnte, lag alle Hoffnungen auf ein mögliches Unentschieden nun auf Dirk Vielsäcker. Doch sein Turmendspiel war trotz engagierter Bemühungen aber leider nicht zu gewinnen, sodass am Ende die gäste aus Rothenburg die Oberhand behielten.

In der Tabelle liegt die 1. Mannschaft nun auf Rang 8. Um das Saisonziel des Klassenerhalts zu erreichen, liegt in den verbleibenden fünf Runden aber sicher noch viel Arbeit vor dem Laufer Team.

Bericht: Andreas Zach

Bezirksliga 1: 4. Runde
1 SV Lauf 1 DWZ - SK Rothenburg 1 DWZ 3½ - 4½
1 1 Hanisch, Friedrich 2060 - 1 Engelmann, Wolfgang 2075 ½ - ½
2 2 Rausch, Wolfgang jr. 2020 - 2 Medunova, Vera 2055 1 - 0
3 3 Fiedler, Lars 2012 - 3 Diller, Peter 1943 0 - 1
4 4 Leopold, Christian, Dr. 1931 - 6 Zeltner, Ottmar 1838 ½ - ½
5 5 Bayer, Marius 1938 - 7 Shen, Julian 1843 ½ - ½
6 6 Vielsäcker, Dirk 1937 - 8 Tapia-Egoavil, Carlos 1847 ½ - ½
7 7 Zach, Andreas 1799 - 9 Kotitschke, Karlheinz 1795 ½ - ½
8 8 Scherb, Ansgar 1770 - 11 Diller, Marianne 1824 0 - 1
Schnitt: 1933 - Schnitt: 1902  

Bezirksliga 2b: 4. Runde
1 SW Nuernberg Sued 3 DWZ - SV Lauf 2 DWZ 5½ - 2½
1 1 Luther, Helmut 1969 - 1 Puschak, Oliver 1955 ½ - ½
2 2 Petrov, Mikhail 1913 - 2 Frank, Werner 1843 + - -
3 3 Rhein, Thomas 1872 - 3 Hofmann, Lorenz 1806 ½ - ½
4 4 Klein, Waldemar 1871 - 4 Daumin, Jan 1746 + - -
5 5 Werner, Thomas 1901 - 5 Giering, Götz 1828 ½ - ½
6 6 Pühn, Georg 1876 - 6 Walter, Manfred 1698 1 - 0
7 7 Stolpynskyy, Mark 1965 - 7 Seifert, Heinz 1529 0 - 1
8 8 Belich, Walter 1887 - 16 Berner, Dietrich 1518 1 - 0
Schnitt: 1906 - Schnitt: 1740  

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SPIELBERICHTE 2015/16

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Zweite Mannschaft überzeugt trotz Ausfällen

02.11.2015

Nach zwei vereinsinternen Duellen in den ersten beiden Runden der Kreisligasaison 2015/16 empfing die Mannschaft von Lauf 2 in der vergangenen Woche den SC Ottensoos. Wiederum musste Mannschaftsführer Andreas Zach aufgrund des Ausfalls von drei  Stammspielern mit einem Notaufgebot antreten. Doch gerade die Ersatzspieler erwiesen sich als wertvolle Punktelieferanten.

Am Spitzenbrett waren Gerhard Rösl und Günter Fiebig in ausgesprochen friedfertiger Stimmung und einigten sich bereits nach 11 Zügen in ausgeglichener Stellung auf eine Punkteteilung. Aufregender ging es an Brett 2 zu, wo Andreas Zach die weißen Steine führend mit dem exotischen Hodgson-Angriff gleich von Beginn an gängige Theoriepfade verließ. Norbert Donath ließ sich durchs Zachs nachfolgendes aggressives Zentrumsspiel zu Ungenauigkeiten verleiten, sodass Weiß bereits nach 16 Zügen eine klare Gewinnstellung auf dem Brett hatte. Diese Gelegenheit ließ sich Zach nicht entgehen und zwang seinen Gegner mit einem Zentrumsdurchbruch und damit verbundenem Materialgewinn wenig später zur Aufgabe.  

Am vierten Brett wählte Dietrich Berner gegen Markus Porst den seltenen Colle-Zukertort-Aufbau und erhielt nach der Eröffnung angenehmes Spiel. Aufgrund des vielversprechenden Gesamtspielstandes war er allerdings mit einem halben Punkt zufrieden und einigte sich mit seinem Gegner im 14. Zug auf Remis. Kein schlechte Entscheidung, da zu diesem Zeitpunkt Heinz Seifert an Brett 6 in einer Schottischen Partie gegen Benjamin Meisel bereits in der Eröffnung eine Figur hatte gewinnen können und diesen Materialvorteil in der Folge sicher zum ungefährdeten Sieg verwertete.

Klaus Weißmüller war an diesem Abend der einzige Laufer Spieler, der sich zeitweilig am Rande einer Niederlage bewegte. Heinrich Albrecht konnte mit Weiß nach einer Spanischen Eröffnung stets Druck auf die schwarze Stellung ausüben, doch Weißmüller verteidigte sich zäh und umsichtig. Erst im späten Mittelspiel gewann der Anziehende deutlich die Oberhand und hätte bei genauerem Spiel die Partie für sich entscheiden können. So zog Weißmüller aber nochmal den Kopf aus der Schlinge und man einigte sich im 32. Zug auf Remis.

Die längste Partie des Abends wurde an Brett 5 zwischen Gottfried Pongratz und Stefan Löber gespielt. In einem Sizilianer mit vertauschten Farben kam Löber mit Schwarz bereits in der Eröffnung in Vorteil. Weiß konnte nicht rochieren und der Nachziehende entschied sich für einen Angriff am Königsflügel. Dieser gewann aber erst an Schlagkraft, als Pongratz fehl griff und einen Zentrumsbauern sowie jegliches Gegenspiel einbüßte. Eine Schwerfigurenbatterie auf der f-Linie führte anschließend zum Matt im 44. Zug.

Nach zwei Siegen aus drei Runden liegt Andreas Zachs Team nun hinter Lauf 4 und punktgleich mit dem SV Altensittenbach auf Rang 2 der Tabelle. Bei dieser Ausgangslage ist für den weiteren Saisonverlauf für reichlich Spannung gesorgt.

Bericht: Stefan Löber

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SV Lauf 4 schlägt SV Lauf 2 im vereinsinternen Duell

09.11.2015

Am zweiten Spieltag der Schach-Kreisliga trafen zwei der Laufer Mannschaften auf bekannte Gesichter: ihre Vereinskollegen.

Am dritten Brett wurde die Partie sizilianisch eröffnet. Dort musste sich der gesundheitlich angeschlagene Georg Gutheil als Nachziehender mit Altmeister Hans Kraußer messen. Nach unspektakulärer Eröffnung wich Schwarz schon im sechsten  Zug von der Theorie ab. Mit d5 folgte der erste schwarze Schnitzer, da dies mit einer für Weiß günstigen Linienöffnung einherging. Wer in der Entwicklung hinterherhinkt, sollte diese vermeiden. Die schwarze Dame auf e2 verstärkte zwar anschließend den Druck auf der e-Linie mit dem gefesselten Läufer, doch ein daraus resultierenden weißer Konter wendete das Blatt zugunsten von Hans Kraußer und Lauf 2 ging in Führung..

Als nächstes beendeten Frank Weiße und Dietrich Berner ihre Partie mit einem versöhnlichen  Remis, wobei Dietrich Berner etwas mehr vom Spiel hatte, dies aber nicht zu einem Sieg verwerten konnte.

Beim Stand von ½ :1 ½  wurde die Partie von Manfred Walter und Klaus Weißmüller mit 1:0 beendet. Ein waagemutiges Läuferopfer von Weißmüller konnte Walter durch ein paar sehr genaue Züge widerlegen. Damit war der Ausgleich  geschafft.

Die Partie von Andreas Zach und Jan Daumin beginnt mit einer sehr ungewöhnliche Eröffnungsbehandlung. Daumin verlässt bereits im  vierten Zug den Weg der Theorie. Der weitere spannende Verlauf, mit Läuferopfer von Zach,  wiegt sich hin und her, bis Zach in komplizierter Stellung die Dame einstellte.  Zwischenergebnis: 2 ½  zu 1 ½.

Nun  folgte die Entscheidung des Neuzugangs Heinz Seifert gegen den Jungstar Lorenz Hofmann. Nach der Schottischen Eröffnung mit entgegengesetzten Rochaden stand Seifert besser. Jedoch vernachlässigte er die Entwicklung des Königsläufers zu Gunsten eines Bauernsturms auf die schwarze Rochadestellung. In der Folge Seifert verlor Seifert einen Bauern und  Hofmann ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

Zum Showdown kam es beim Aufeinandertreffen von Mannschaftsführerin  Gabi Walter mit dem 300 DWZ-Punkte höher gewerteten Dieter Schiele. Schiele wählte mit Weiß gegen die Sizilianische Verteidigung den scharfen Grandprix Angriff. Nach anfänglichem Eröffnungsvorteil für Walter wog die Partie im Mittelspiel mehrfach hin und her. Im 30. Zug ermöglichte Schwarz durch einen ungenauen Springerrückzug in komplizierter Stellung einen äußerst gefährlichen weißen Mattangriff. Schiele suchte in der Folge etwas zu lange nach dem Gewinnweg, geriet in Zeitnot und gab die gewonnene Stellung wieder aus den Händen. Souverän nutzte Walter das Momentum, fuhr in der Folge einen vollen Punkt ein und sicherte so den Erfolg ihres Teams.

Bericht: André Simon und Manfred Walter

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SPIELBERICHTE 2013/14

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Herber Rückschlag im Titelrennen

26.03.2014

Lauf 2 verliert beim SC Ottensoos mit 5-3

Manchmal kommt einfach alles zusammen. Gestern war für unsere zweite Mannschaft so ein Tag. Trotz eines kampflosen Sieges an Brett 8 unterlag man beim Auswärtskampf in Ottensoos mit 5-3.

Einzig China-Rückkehrer Götz Giering gelang ein voller Punktgewinn. Jan Daumin vergaloppierte sich dagegen gleich in der Eröffnung und musste bereits nach 13 Zügen die Segel streichen. Hans Kraußer erging es nicht viel besser, nachdem er seine Dame für einen Turm geben musste. Als wenig später auch noch Thomas Wiedemann unterlag, bestand nur noch eine kleine Chance auf eine Punkteteilung. Dietrich Berner konnte sich im Endspiel zwar über einen Mehrbauern freuen, fand aber keinen Gewinnweg und willigte ins Remis ein. Mannschaftsführer Stefan Löber hatte dagegen eine totremisliche Stellung auf dem Brett, und musste nach langem Zögern einsehen, dass ein voller Punkt nicht mehr zu erreichen war.

Beim Stand von 4-3 für die Gastgeber endete dieser Mannschaftskampf dann noch dramatisch. Um 1 Uhr nachts duellierten sich am Spitzenbrett Lars Fiedler und Günter Fiebig. Mit beiderseits nur noch wenigen Minuten auf der Uhr zeigten beide in einem komplizierten Endspiel mit je einem Turm und zwei Leichtfiguren Nerven. Fiebig übersah eine taktische Finesse, die ihm einen Läufer und damit die Partie gekostet hätte. Doch nach fast fünf Stunden Spielzeit erkannt auch Fiedler seine Chance nicht und warf zwei Züge später durch einen fehlerhaften Abtausch die Partie weg.

Alle Ergebnisse und die aktuelle Tabelle im Überblick.

Jetzt kann Lauf 2 leider nicht mehr aus eigener Kraft Meister werden und muss auf einen Ausrutscher des SC Hersbruck hoffen.

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Bilder vom Mannschaftskampf:

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Der Weg zur Meisterschaft ist geebnet

04.03.2014

Zweite Mannschaft des SV Lauf dominiert in der Kreisliga

Vor Saisonbeginn der Kreisliga Mittelfranken Ost wurde für das zweite Laufer Team ein ambitioniertes Ziel ausgegeben. Der Meistertitel aus dem vergangenen Jahr sollte verteidigt werden. Nach gespielten fünf von insgesamt sieben Runden sieht alles danach aus, als ob die Mannen um Teamchef Stefan Löber ihr Ziel erreichen könnten.

Dabei waren die Startbedingungen alles andere als optimal. Kurz nach Saisonbeginn verstarb Roland Müller, der als Stütze des Teams eingeplant war. Zusätzlich trat der an Brett vier gemeldete Jan Daumin einen halbjährigen Auslandaufenthalt an. Auch Stammspieler Artur Neugebauer stand krankheitsbedingt bisher nur einmal zur Verfügung. Glücklicherweise konnte  auf Dietrich Berner und Albert Breitenbach als verlässliche Daueraushilfen zurückgegriffen werden, sodass die Mannschaft in den ersten vier Runden nichts anbrennen ließ und verlustpunktfrei in das Spitzenspiel mit dem SC Hersbruck ging. Dieser hatte bisher ebenfalls alle Spiele gewonnen und lag in der Tabelle aufgrund der höheren Brettpunktzahl sogar hauchdünn in Führung. Für genügend Spannung war demnach gesorgt.

Zum Auftakt des Wettkampfes verdunkelten sich zunächst die Gesichter auf Laufer Seite. Hans Kraußer verlor an Brett 3 gegen Klaus Weise frühzeitig eine Figur, konnte dafür keine Kompensation erhalten und gab nach 33 Zügen auf. Glücklicherweise sorgte Mannschaftführer Stefan Löber wenig später für den Ausgleich. Nachdem er mit den schwarzen Figuren gegen Bartel Schumacher einen Zentrumsbauern erobert hatte, wickelte er konsequent ins Endspiel ab, in dem er dann ohne große Mühe die Oberhand behielt. Der nächste Rückschlag folgte aber auf dem Fuße. Thomas Wiedemann hatte gegen Uwe Prillwitz leider nicht seinen besten Tag erwischt, verlor bereits in der Eröffnung einen Springer und sah sich nach 25 Zügen auch noch einem drohenden Damenverlust ausgesetzt, sodass die Gäste mit 2:1 in Führung gingen.

Zum Glück war auf Ersatzmann Albert Breitenbach wieder einmal Verlass. Gegen Hans Wild eröffnete er schottisch und setzte seinen Gegner von Beginn an unter Druck. Nach nur 18 Zügen war das Matt für den lang rochierten schwarzen König nicht mehr abwendbar, sodass Wild kapitulierte. Dramatisch ging es an Brett 2 zu, wo sich Gerhard Rösl und Jürgen Ruppert gegenüber saßen. Letzterer wählte mit schwarz die selten gespielte Philidor-Verteidigung, woraufhin Rösl sofort in den Attacke-Modus schaltete. Es gelang ihm auch die gegnerische Königsstellung aufzubrechen, doch hatte Ruppert immer wieder genügend Verteidigungressourcen. Das schwarze Remisangebot lehnte Rösl nach Rücksprache mit dem Mannschaftsführer ab und hatte anschließend das Glück auf seiner Seite, da Ruppert mit seinen Türmen in eine Springergabel lief und wenige Züge später aufgab.

Am Spitzenbrett demonstrierte Lars Fiedler ein weiteres Mal seine Extraklasse. Gegen den sehr erfahrenen d4-Spieler Jürgen Vennemann wählte er die Nimzoindische Verteidigung, blieb trotz des zunächst beeindruckend aussehenden weißen Zentrums ruhig und verstärkte seine Stellung konsequent. Nur wenige ungenaue Züge von Vennemann genügten Fiedler, um eine lupenreine Gewinnstellung zu erzwingen. Als Weiß dann auch noch der Verlust eines gefesselten Turmes drohte, gab Vennemann auf. Somit setzt Lars Fiedler in seinem zweiten aktiven Jahr die beeindruckende Gewinnserie fort  und liegt im inoffiziellen Live-Rating bei einer DWZ von 2067!

Für Jan Daumin lief es in der ersten Kreisligapartie nach seiner Rückkehr nicht ganz so gut. Zwar erreichte er gegen den fast 200 DWZ-Punkte stärkeren Bosiljko Markovic eine vielversprechende Angriffsstellung, doch geriet er bereits nach gut 20 Zügen in höchste Zeitnot. Als er mit wenigen Minuten auf der Uhr regelkonform die Zugnotation einstellte, tat es ihm sein Gegner gleich und beide blitzten um die Wette. Mehrfach musste Markovic an seine Notationspflicht erinnert werden, ignorierte dies aber und nahm das Mitschreiben erst wieder weit nach dem 40. Zug auf. Ein unschöner Zwischenfall in einem sonst sehr fair geführten Mannschaftskampf. Daumin sah sich nach der Zeitkontrolle einem Endspiel mit zwei Minusbauern gegenüber, kämpfte zwar noch tapfer, konnte die Partie aber leider nicht mehr halten.

Beim Stand von 4:3 war angesichts der Stellung in der einzig verbleibenden Partie jedoch schon klar, dass das Gipfeltreffen zugunsten von Lauf 2 entschieden war.  Dietrich Berner hatte gegen Norbert Bader einen deutlichen materiellen Vorteil erzielt, doch der Hersbrucker Teamkapitän spielte tapfer bis zum bitteren Ende weiter, sodass es bereits weit nach Mitternacht, als der Spielberichtsbogen mit dem 5-3 Endstand unterschrieben wurde.

In den verbleibenden zwei Runden fehlen nun noch 1,5 Punkte, um die Meisterschaft zu besiegeln. Gegen den SC Ottensoos und den SC Schnaittach sollte dies gelingen, sofern man an die bisherigen Leistungen anknüpfen kann.

Bericht: Stefan Löber

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Lauf 2 mit Pflichtsieg in Röthenbach

22.10.2013

In der Zweitrundenbegegnung der Kreisliga musste Lauf 2 in der vergangenen Woche beim SC Röthenbach antreten. Fast 200 DWZ-Punkte trennten die beiden Mannschaften im Schnitt, sodass alles andere als ein Laufer Sieg eine Überraschung gewesen wäre. Und tatsächlich wurde Stefan Löbers Team seiner Favoritenrolle gerecht.

Am schnellsten beendete diesmal Dietrich Berner seine Partie. Nachdem er seinem Gegenüber  Alfons Übelacker schon frühzeitig zwei Bauern abknöpfen konnten, fügte sich dieser in sein Schicksal und gab im 27. Zug auf.

Artur Neugebauer sorgte dann für den 2:0 Zwischenstand. Allerdings musste er sich mit den weißen Steinen lange gedulden, ehe sein Gegner Ralf Hirschmann leicht vorteilhaft stehend  zwei aufeinander folgende Züge verpatzte und eine Figur verlor. Als der Ex-Laufer 10 Züge später auch noch in eine Springergabel lief, gratulierte er Arturumgehend zum Sieg.  

An Brett zwei bekam es Gerhard Rösl mit Michael Mais zu tun. Dieser errichtete als Anziehender eine solide Stonewall-Formation und Gerhard bekämpfte diese mit einem Doppelfianchetto-Aufbau. Nach einem weißen Zentrumsvorstoß wäre im 15. Zug ein – freilich schwer zu sehender -Bauerngewinn möglich gewesen, aber  von Schwarz nicht realisiert. So einigte man sich wenige Züge später in völlig ausgeglichener Stellung auf Remis.

Weniger schwierig war die Aufgabe von Ersatzmann Albert Breitenbach. Nachdem Kurt Morchner  im Mittelspiel einzügig einen Springer und wenig später noch einen Bauern eingestellt hatte, knüpfte Albert ein Mattnetz, in dem sich sein Gegner prompt verfing. An Brett 3 saßen sich währenddessen Altmeister Hans Kraußer und Gerhard Kurz gegenüber und brüteten über einer italienischen Partie. Hans erspielte sich als Anziehender zunächst eine starke Stellung, geriet aber durch eine Ungenauigkeit  im späten Mittelspiel urplötzlich in Nachteil.  Allerdings ließ auch bei seinem Gegner offensichtlich die Konzentration nach und zwei schwache Züge in Folge inklusive Turmverlust beendeten die Partie zugunsten von Weiß.

Somit war bei einem 4,5-0,5 Zwischenstand der Mannschaftskampf bereits entschieden, als Lars Fiedler am Spitzenbrett zeigte, dass er seine beeindruckende Erfolgsserie auch in dieser Saison fortsetzen kann. Gegen Friedrich Wiegels Caro-Kann-Verteidigung spielte er am Königsflügel konsequent auf Angriff und nahm dabei auch einiges Risiko in Kauf. Die druckvolle Stellung hinterließ bei seinem Gegner offensichtlich Spuren, denn dieser verlor durch einen voreiligen Bauernvorstoß die Qualität. Das entstehende Endspiel ließ sich Lars dann nicht mehr aus der Hand nehmen und fuhr seinen siebten Kreisliga-Sieg in Folge ein.

Nach seiner endlosen Remisserie in der vergangenen Saison zeigt sich Stefan Löber in dieser Spielzeit nun offensichtlich deutlich angriffslustiger. Gegen Dr. Max Fischer kam er als Nachziehender zu einer aktiven Stellung und überraschte seinen Gegner durch einen Springereinschlag am Königsflügel. Fischer erkannte die Gefahr zu spät, verlor die Qualität und sah sich einem weiterhin gefährlichen Angriff gegenüber.   Nachdem sich der Pulverdampf verzogen hatte, gab Weiß nach der Zeitkontrolle ob seines deutlichen materiellen Nachteils auf. Anschließend sorgte Achim Scharnagl dafür, dass der Gastgeber nicht ganz ohne Erfolgserlebnis blieb. Nachdem Thomas Wiedemann seine Königsstellung freiwillig geschwächt hatte, führte ein Doppelangriff der weißen Dame mit Mattdrohung zum Turmverlust. Trotz größter Zeitnot behielt der Röthenbacher die Übersicht und zwang Thomas im 45. Zug zur Aufgabe.

Mit dem ungefährdeten 6,5-1,5 Erfolg unterstrich unsere zweite Mannschaft ihre Ambitionen in der Kreisliga. Wie stark das Team tatsächlich ist, wird sich aber wohl erst in den Begegnungen mit Hersbruck und Altensittenbach zeigen.   

Bericht: Stefan Löber

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Lauf 2: Sieg zum Saisonauftakt 2013/14

30.09.2013

Das vereinsinterne Duell zwischen der zweiten und der dritten Mannschaft des Laufer Schachvereins eröffnete die Saison 2013/2014 in der Kreisliga. SV Lauf 2 ging erwartungsgemäß als Sieger aus dem Wettkampf hervor.

Beide Teams hatten Aufstellungsprobleme und gingen stark ersatzgeschwächt an den Start. Lauf 3 konnte nur sieben Bretter besetzen, wodurch Bernhard Wöll einen kampflosen Punkt einstreichen konnte, obwohl er sich schon auf die erste ernste Partie nach der langen Sommerpause gefreut hatte.

Teamkapitän Stefan Nothdurft am Spitzenbrett und sein Gegenspieler Gerhard Rösl einigten sich zügig auf Remis, nachdem die sizilianische Eröffnung in einem Leichtfiguren-Endspiel zu münden drohte. Auch die einzige Dame Gabriele Walter teilte sich im Einvernehmen mit Dietrich Berner bereits im 20.Zug den Punkt, bevor das bislang ruhige Spiel doch noch hitzig werden konnte. Albert Breitenbach wählte gegen den spontan eingesprungenen Arjang Hessamian-Alinejad Caro-Kann-Verteidigung. Nach einer langen Rochade von Weiß gewann Schwarz eine Figur und initiierte einen tödlichen Königsangriff am Damenflügel. Somit verhalf Breitenbach mit seinem Sieg seiner Mannschaft zum zweiten ganzen Punkt. An Brett 4 begegneten sich Artur Neugebauer und Frank Weiße mit ihrer Philidor-Verteidigung bis zum 26.Zug auf Augenhöhe. In den beiden folgenden Zügen unterliefen Weiß jedoch zwei kapitale Fehler, weswegen er sofort aufgab. Jugendspieler André Simon und Thomas Wiedemann eröffneten Französisch, bevor es Wiedemann gelang, einen Bauernsturm auf dem Königsflügel zu entfachen, den weißen Monarchen zu entblößen und ihm nach entscheidendem Materialgewinn den Todesstoß zu versetzen. Routinier Hans Kraußer sah sich gegen Benjamin Heuser der Najdorf-Variante der Sizilianischen Verteidigung gegenüber, verpasste im Turm- und Bauernendspiel jedoch den Gewinn und musste sich mit einem Unentschieden zufrieden geben. In der längsten Partie des Abends konnte Dr. Stefan Löber gegen Dieter Graf die aktivere Stellung seiner Figuren in materiellen Vorteil ummünzen. Der weiße Graf musste sich dem schwarzen König geschlagen geben, nachdem er trotz aussichtsloser Stellung erfolglos eine Pattstellung zu erzwingen versuchte.

Am Ende stand ein Ergebnis von 5,5 zu 2,5 für den SV Lauf 2 zu Buche. Ein gelungener Auftakt für Stefan Löbers Team, das auch in der Saison 2013/14 wieder um die Meisterschaft in der Kreisliga mitspielen möchte. Lauf 3 wird gegen andere Teams die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt holen müssen.

Bericht: André Simon

 

 

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SPIELBERICHTE 2012/13

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Saisonbilanz: SV Lauf 2 ist Kreisligameister mit weißer Weste

07.05.2013

Ein richtiges Endspiel um den Titel in der Kreisliga gab dieses Jahr in der Schlussrunde zwischen dem SV Lauf 2 und dem SC Ottensoos. Schon an der Aufstellung konnte man sehen, dass Ottensoos trotz einem Punkt Rückstand an den Titel glaubte, welchen sie mit einem Sieg hätten holen können. Bis zur Schlussrunde war SV Lauf 2 von Sieg zu Sieg geeilt, hatte sich nur bei SV Altensittenbach 2 etwas schwer getan und einen knappen 4,5:3,5 Sieg errungen, während der SC Ottensoos, der ebenfalls von Sieg zu Sieg marschierte und sich nur gegen den SC Hersbruck eine Punkteteilung erlaubte. Die Meistermannschaft ist dabei ein Novum, besteht sie doch gleich aus 17 verschiedenen Spielern. Sie ist damit wohl das größte Meisterteam in der Historie des SV Lauf. Aufgrund des Ausfalls zahlreicher Stammspieler musste Teamchef Georg Petersammer auf fast das gesamte Ersatzspielerkontingent zurückgreifen. Dabei blieb keiner der 17 Spieler punktlos, so dass jeder zu dem fabelhaften Brettpunktverhältnis von 40:16 beitragen konnte.

Im finalen Schlussduell gegen den SC Ottensoos waren es so auch die beiden Ersatzkräfte Dr. Stefan Löber und Artur Neugebauer, die mit ihren frühen Siegen das Meisterteam in Führung brachten. Löber sicherte sich den vollen Punkt gegen den gegnerischen Kapitän Karsten Krebs, indem er seinem Kontrahenten zunächst eine Qualität abknöpfte und diese später mittels schöner Kombination in einen ganzen Turmgewinn verwandelte. Da half Krebs dann auch ein weit fortschreitender Bauer nichts mehr. Neugebauer stand gegen Ulrich Deuerlein nach einem kraftvollen Angriff am Königsflügel vor großem Materialgewinn, ehe sein Gegenüber seine Chancenlosigkeit vorzeitig einsah und kapitulierte. Ein kleiner Wermutstropfen auf die geplante Meisterschaftsfeier fiel, als Michael Linkies gegen Markus Porst nach einem gegnerischen Kombination mit Qualitätsgewinn gleich eine ganze Figur einstellte und so vorzeitig die Segel strich. Die Hoffnung der Ottensooser auf eine Überraschung währte jedoch nur kurz, den Gerhard Rösl und Lars Fiedler bogen bald darauf gewohnt sicher in die Siegerstraße ein. Gerhard Rösl beantwortete den Ausflug Heinrich Albrechts mit der Dame in die gegnerische Hälfte mitsamt Schlagen eines “vergifteten Bauern“ zu einem Springeropfer am Königsflügel mit entscheidendem Zentrumsbauerngewinn. In der anschließenden Hilflosigkeit stellte Albrecht gleich die Qualität ein und gab auf. Seinen siebten Punkt in Folge holte Newcomer Lars Fiedler gegen Carsten Schlaghoff in einem Dameninder, in dessen Bugoljubow-Variante Fiedler seinen Gegenüber von Beginn an unter Druck setzte, ihm kaum Luft zum Atmen ließ, seine Rochade verhinderte und schließlich mit einem unannehmbaren Springeropfer mit diversen Mattdrohungen seine schöne Partie krönte. Er ist damit auch gleich in seiner ersten Saison der Top-Scorer der Kreisliga.

Die Meisterschaft war damit beim Stand von 4:1 in trockenen Tüchern. Um den Teamerfolg zu sichern bot Manfred Walter kurz darauf mannschaftsdienlich Remis an, was sein Kontrahent Norbert Donath angesichts schlechterer Stellung – Walters Turm und beide Springer waren in Donaths Damenflügel bestens platziert – notgedrungen annehmen musste und so die Niederlage seiner Mannschaft besiegelte. Anschließend wurde am Spitzenbrett Georg Petersammer von Altmeister Günter Fiebig überspielt. Seine zu defensive Ausrichtung derPartie wurde ihm dabei am Damenflügel zum Verhängnis. Den i-Punkt auf einen standesgemäßen 5,5:2,5 Sieg setzte dann Jugendspieler Jan Daumin gegen Gottfried Pongratz, indem er seinen gewonnen Bauern in einen schön herausgespielten Erfolg im Turmendspiel verwandelte.

Die Top-Ten der Kreisliga gewann eindrucksvoll Lars Fiedler mit 7,0 Punkten aus 7 Partien vor Gert Rösel (5,5/7) vom SV Altensittenbach und Gerhard Rösl (5,5/7), SV Lauf 2. Weitere Stützen der Meistermannschaft waren Manfred Walter und Georg Petersammer (beide mit 4,0/7).

Bild: Der Top-Scorer der Kreisliga 2012/13: Lars Fiedler (links; hier im Duell mit Carsten Schlaghoff) 

Bericht: Georg Petersammer

 

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Lauf 2 wird nach Sieg in Ottensoos Meister in der Kreisliga

17.04.2013

Das Spitzenspiel in der letzten Runde dieser Kreisligasaison war am Ende doch eine klare Sache. Georg Petersammers Team siegte trotz erneuter Aufstellungssorgen sicher mit 5,5 - 2,5 beim SC Ottensoos.

Jan Daumin, Lars Fiedler, Artur Neugebauer, Gerhard Rösl und Stefan Löber gewannen ihre Partien, Manfred Walter remisierte und nur der Teamchef selbst und Michael Linkies musste sich geschlagen geben.

Alle Einzelergebnisse und Tabelle (demnächst) >hier<.

Unsere 2. Mannschaft schließt damit die Saison nicht nur als Meister ab, sondern bleibt auch ohne Verlustpunkt. Dies ist umso höher einzuschätzen, wenn man sich die vielen Ausfälle von Stammspielern vor Augen führt. Um dies zum kompensieren, mussten in den 7 Runden insgesamt 17 (!) Spieler eingesetzt werden.

Wir gratulieren zur Meisterschaft!

 

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Lauf 2: Durchmarsch in der Kreisliga

22.03.2013

Unsere zweite Mannschaft stürmt in der Kreisliga unaufhaltsam in Richtung Meisterschaft.

Gestern war der SC Schnaittach zu Gast und wurde klar mit 7:1 besiegt. Neben einem kampflosen Punktgewinn von Lars Fiedler siegten Petersammer und Rösl sowie die Ersatzspieler Schuhmann, Weißmüller und Heuser. Manfred Walter und Jan Daumin remisierten. 

<Hier> die Einzelergebnisse von Lauf 2 gegen SC Schnaittach.

 

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Zweite mit Kantersieg in Artelshofen

Artelshofen war eine Reise wert - kein Pech für Team zwei beim Pechwirt -die zweite Mannschaft hat im ersten “echten” Auswärtsspiel nichts anbrennen lassen und ist mit einem 6,5:1,5 Kantersieg gegen die SG Vorra/Rupprechtstegen 1 im Gepäck zurückgekehrt. Es siegten Ansgar Scherb (druckvoll im Zentrum), Georg Petersammer (nach glücklich überstandenem gegnerischen Figurenopfern), Lars Fiedler (dritter Sieg in Folge in nur 15 Zügen), Michael Linkies (endlich mal wieder nach zähem Kampf mit Doppelangriff und Turmgewinn) und Roland Müller (mühsam, aber letztlich sicher mit einer Zentrumsbauernwalze).

 Gnädig mit ihren Gegnern zeigten sich nur Manfred Walter (da war mehr drin - pötzliche Planänderung nahm den Druck vom Königsflügel), Gerhard Rösl (trotz Druck auf gegnerischen Isolani wollte er frühzeitig nach Hause) und Götz Giering (mit Mehrturm für zwei Bauern, wollte er seine Mannschaftskameraden  nicht zu lange warten lassen).

Einzelergebnisse:

 

SG Vorra/SC Ruppr. 1

DWZ

 

SV Lauf 2

DWZ

 

1

Zitzmann, Matthias

1582

-

Scherb, Ansgar

1824

0 - 1

2

Häberlein, Matthias

1642

-

Petersammer, Georg

1945

0 - 1

3

Ochsenkühn, Michael

1636

-

Walter, Manfred

1669

½ - ½

4

Luber, Manfred

1545

-

Rösl, Gerhard jr.

1859

½ - ½

5

Bachmann, Rafik

1607

-

Giering, Götz

1779

½ - ½

6

Wolf, Bernd

1477

-

Fiedler, Lars

 

0 - 1

7

Fischer, Eckhart

1369

-

Linkies, Michael

1685

0 - 1

8

Oertel, Horst

1469

-

Müller, Roland

1612

0 - 1

Schnitt:

1540

Schnitt:

1767

6½ - ½

 

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SV Lauf 2 startet mit Kantersieg gegen die Dritte!

Mit einem klaren 6,5:1,5  Sieg gegen die Dritte ist SV Lauf 2 in die neue Kreisligasaison gestartet und hat sich damit gleich an die Tabellenspitze gesetzt. Lediglich Edeljoker Michael Linkies mußte wie schon gegen Ottensoos die Waffen strecken. SV Lauf 3 trat durch den kurzfristig krankheitsbedingten Ausfall von Georg Gutheil nur zu siebt an.

Die Einzelergebnisse:

     SV Lauf 3                                               SV Lauf 2
1 2 Müller, Roland 1612 - 1 Scherb, Ansgar 1824 0-1
2 3 Graf, Dieter 1483 - 2 Petersammer, Georg 1945 0-1
3 4 Neugebauer, Artur 1625 - 3 Walter, Manfred 1710 0-1
4 5 Kraußer, Hans 1808 - 4 Rösl, Gerhard jr. 1859 0-1
5 7 Wiedemann, Thomas 1517 - 7 Fiedler, Lars 0-1
6 8 Berner, Dietrich 1503 - 8 Daumin, Jan 1491 0,5-0,5
7 9 Weiße, Frank 1415 - 9 Linkies, Michael 1685 1- 0
8 18 Gutheil, Georg 1287 - 16 Weißmüller, Klaus 1619 - - +
Schnitt: 1531 - Schnitt: 1733 1,5-6,5