Schachverein Lauf
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Lauf 1: Rückschlag beim Kampf um den Klassenerhalt

30.03.2017

Im Kampf um den Verbleib in der Bezirksliga 1 musste die 1. Mannschaft des SV Lauf am vergangenen Sonntag einen herben Rückschlag einstecken. In ihrem Heimspiel gegen den SC Postbauer-Heng waren die stark ersatzgeschwächten Laufer chancenlos  und unterlagen mit 6:2. Für den einzigen vollen Punkt sorgte mit einer tollen Partie Oliver Puschak an Brett 6. Leopold und Fiedler konnten beide remisieren.

Damit bleibt der Abstiegskampf bis zur letzten Runde spannend. In der noch ausstehenden 9. und letzten Runde trifft Lauf 1 auf die punktgleiche Mannschaft von Zabo-Eintracht aus Nürnberg. Mit einem Sieg kann das Laufer Team hier den Klassenerhalt aus eigener Kraft perfekt machen.

1 SV Lauf 1 DWZ - SC Postbauer-H 1 DWZ 2 - 6
1 1 Hanisch, Friedrich 2034 - 2 Grimm, Pascal 1976 0 - 1
2 3 Fiedler, Lars 2012 - 4 Röber, Jürgen, Dr. 1991 ½ - ½
3 4 Leopold, Christian, Dr. 1930 - 5 Sippl, Martin 1950 ½ - ½
4 7 Zach, Andreas 1802 - 6 Fischer, Erich 1946 0 - 1
5 8 Scherb, Ansgar 1770 - 7 Ratscheu, Stefan 1809 0 - 1
6 9 Puschak, Oliver 1955 - 9 Kendzia, Nikolai 1889 1 - 0
7 11 Hofmann, Lorenz 1802 - 12 Gottlieb, Michael 1707 0 - 1
8 14 Walter, Manfred 1663 - 14 Firla, Erwin 1821 - - +
Schnitt: 1871 - Schnitt: 1886  

 

Rang Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MPkt BPkt
1. SG Muehlhof-R/Schwabach 1 ** 4   3 5 4 6 12 - 4 40.5 - 23.5
2. SK Nuernberg 1911 1 4 ** 5   4 4 4 10 - 6 33.5 - 30.5
2. SK Rothenburg 1   3 ** 4 5 4 5 10 - 6 33.5 - 30.5
4. FC Gunzenhausen 1 5   4 ** 5 3 9 - 7 34.0 - 30.0
5. SC Postbauer-H 1 4 3 **   6 4 6 8 - 8 34.5 - 29.5
6. SC N-T Nuernberg 3 3 3 **   8 - 8 31.0 - 33.0
7. SC Bechhofen 1 ½ 4   ** 6 7 - 9 30.0 - 34.0
8. SV Lauf 1 4 2 **   7 - 9 29.0 - 35.0
9. Zabo-Eintracht 1 4 4 4 2   ** 7 - 9 28.0 - 36.0
10. SF Fürth 1 2 3 5 2   ** 2 - 14 26.0 - 38.0

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SV Lauf weiter auf Erfolgskurs

07.03.2016

Am Sonntag trat die 1. Laufer Schachmannschaft gegen die 3. Mannschaft von Noris Tarrasch an.

Bereits nach drei Stunden trennten sich Hanisch, Rausch und Zach mit einer friedlichen Punkteteilung. Leopold und Vielsäcker remisierten in der Folge ebenso, sodass die Entscheidung an den verbliebenen drei Brettern fallen musste.

Mannschaftsführer Ansgar Scherb musste sich allerdings dabei im 18. Zug die Dame gefangen nehmen lassen und gab auf. Marius Bayer konnte dagegen eine druckvolle Stellung aufbauen. Er ging dabei den ausgelegten Fallstricken seines Gegners geschickt aus dem Weg, konnte seinen c-Bauern schließlich bis zur Umwandlung bringen und entschied die Partie so für sich.

Lars Fiedler zeigte nach einer Italienischen Eröffnung seine ganze Spielstärke. Durch ein Bauernopfer erhielt er langanhaltende Initiative und zwang durch eine Mattdrohung auf g7 seinen Gegner dazu, seine Stellung weiter zu verschlechtern. Mit dem f-Bauern gelang ihm anschließend ein Durchbruch bis zur gegnerischen Königsstellung, wo wenig später das Matt erfolgte.

Dieser knapper 4,5:3,5-Erfolg gegen Noris Tarrasch hat Lauf 1 dem Klassenerhalt deutlich näher gebracht. Wie eng die Mannschaften in der Bezirksliga beieinander liegen zeigt ein Blick auf die Tabelle. Zwei Runden vor Saisonende beträgt der Abstand von Platz 2 zu Platz 9 nur 3 Punkte. Fünf Mannschaften trennt gar nur ein Punkt. Somit ist in den verbleibenden  beiden Runden für ausreichend Spannung gesorgt.

1 SC N-T Nuernberg 3 DWZ - SV Lauf 1 DWZ 3½ - 4½
1 1 Seeger, Peter 2008 - 1 Hanisch, Friedrich 2034 ½ - ½
2 2 Reiser, Wolfgang 2012 - 2 Rausch, Wolfgang jr. 2020 ½ - ½
3 3 Faralisz, Patrick 1867 - 3 Fiedler, Lars 2012 0 - 1
4 4 Pranschke, Gerd 1956 - 4 Leopold, Christian, Dr. 1931 ½ - ½
5 5 Renner, Christian 1900 - 5 Bayer, Marius 1938 0 - 1
6 6 Neumann, Robert 1824 - 6 Vielsäcker, Dirk 1937 ½ - ½
7 7 Volkovski, Reinhold 1773 - 7 Zach, Andreas 1802 ½ - ½
8 8 Hadasch, Frank 1471 - 8 Scherb, Ansgar 1770 1 - 0
Schnitt: 1851 - Schnitt: 1930  

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Lauf 1: Wichtiger Sieg gegen drohenden Abstieg

13.02.2017

Am Sonntag trat die 1. Mannschaft des SV Lauf in der Bezirksliga gegen den drittplatzierten Schachverein FC Gunzenhausen an. Um nicht noch weiter in den Abstiegssog gezogen zu werden, mussten die Laufer unbedingt gewinnen.

Der Wettkampf verlief jedoch zunächst wenig erfolgversprechend. Wolfgang Rausch stellte bereits in der Eröffnung einen Springer ein und gab umgehend auf. Mannschaftsführer Ansgar Scherb brachte seinen Gegner dagegen von Anfang an unter Druck. Als dieser in der Folge einen Springer einbüßte, gab er die Partie sofort verloren und der Ausgleich war hergestellt. Christian Leopold konnte in seine Partie nach der erfolgreichen Umwandlung eines Bauern zur Dame für sich entscheiden und brachte das Laufer Team erstmals in Führung. Diese konnte anschließend durch das Remis von Marius Bayer und dem Sieg von Andreas Zach sogar noch weiter ausgebaut werden. Trotz der resultierenden Führung von 3,5:1,5 wurde es am Ende noch richtig spannen. Denn an Brett 1 musste sich Friedrich Hanisch und an Brett 3 Lars Fiedler geschlagen geben. Beim Stand von 3,5:3,5 kam wieder einmal Dirk Vielsäcker die Rolle des Matchwinners zu. Durch seinen Sieg sicherte er den ersehnten doppelten Punktgewinn und lässt das Laufer Team weiter vom Klassenerhalt träumen.

In der Tabelle liegt Lauf 1 nun auf dem 8. Tabellenplatz und tritt in den verbleibenden drei Runden gegen direkte Mitabstiegskandidaten an. Mit ähnlich starken Leistungen wie an diesem Spieltag sollte dabei der Abstieg vermieden werden können.

Bericht: Andreas Zach

1 SV Lauf 1 DWZ - FC Gunzenhausen 1 DWZ 4½ - 3½
1 1 Hanisch, Friedrich 2034 - 1 Guthmann, Peter 2207 0 - 1
2 2 Rausch, Wolfgang jr. 2020 - 2 Justen, Detlef, Dr. 2072 0 - 1
3 3 Fiedler, Lars 2012 - 3 Fischer, Gerd 1975 0 - 1
4 4 Leopold, Christian, Dr. 1931 - 4 Zollstab, Jürgen 2023 1 - 0
5 5 Bayer, Marius 1938 - 5 Reichmann, Ulrich 1918 ½ - ½
6 6 Vielsäcker, Dirk 1937 - 6 Sikorsky, Horst 1886 1 - 0
7 7 Zach, Andreas 1802 - 8 Hein, Manfred 1818 1 - 0
8 8 Scherb, Ansgar 1770 - 11 Sikorsky, Reinhard 1557 1 - 0
Schnitt: 1930 - Schnitt: 1932  

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Bezirksligamanschaften weiter ohne Glück

13.12.2016

Auch in der 4. Runde der Bezirksligen war Schachgöttin Caissa beiden Laufer Teams nicht wohlgesonnen. Die 2. Mannschaft mit Spielführer Heinz Seiffert musste beim bei SW Nürnberg Süd 3, dem Tabellenersten der Bezirksliga 2, antreten. Obwohl das Team wegen des kurzzeitigen Ausfalls von zwei Stammkräften nur mit sechs Spielern angetreten konnte, hielt sich die Niederlage mit 5,5 - 2,5 noch in Grenzen. Hoffnung gaben dabei die drei Punkteteilungen von Oliver Puschak, Lorenz Hofmann und Götz Giering gegen DWZ-stärkere Kontrahenten. Ein Glanzpunkt war der Sieg von Mannschaftsführer Heinz Seiffert gegen den mehr als 300 Wertungspunkte höher eingestuften Walter Belich. Lauf 2 liegt nun punktgleich mit Zabo Eintracht und Forchheim 3 am Tabellenende. Die direkten Aufeinandertreffen mit diesen beiden Teams in den Runden 7 bzw. 9 wird sicherlich entscheiden für den angestrebten Klassenerhalt sein.

Nur geringfügig besser ergeht es momentan der 1. Mannschaft des SV Lauf. Am vergangenen Sonntag mussten sich die in Stammbesetzung angetretenen Laufer dem SK Rothenburg 1 knapp mit 3,4:4,5 geschlagen geben. Nach vier Remisen von Fritz Hanisch,  Christian Leopold, Marius Bayer und Andreas Zach musste Lars Fiedler an Brett 3 nach einem starken Angriff seines Gegners auf die kurzrochierte Königsstellung die Waffen strecken. Nach dem darauf folgenden Verlust der Partie von Ansgar Scherb lag man somit bereits mit 2:4 in Rückstand. Als Wolfgang Rausch seinen mit Bravour vorgetragenen Königsangriff in einen vollen Punkt umwandeln konnte, lag alle Hoffnungen auf ein mögliches Unentschieden nun auf Dirk Vielsäcker. Doch sein Turmendspiel war trotz engagierter Bemühungen aber leider nicht zu gewinnen, sodass am Ende die gäste aus Rothenburg die Oberhand behielten.

In der Tabelle liegt die 1. Mannschaft nun auf Rang 8. Um das Saisonziel des Klassenerhalts zu erreichen, liegt in den verbleibenden fünf Runden aber sicher noch viel Arbeit vor dem Laufer Team.

Bericht: Andreas Zach

Bezirksliga 1: 4. Runde
1 SV Lauf 1 DWZ - SK Rothenburg 1 DWZ 3½ - 4½
1 1 Hanisch, Friedrich 2060 - 1 Engelmann, Wolfgang 2075 ½ - ½
2 2 Rausch, Wolfgang jr. 2020 - 2 Medunova, Vera 2055 1 - 0
3 3 Fiedler, Lars 2012 - 3 Diller, Peter 1943 0 - 1
4 4 Leopold, Christian, Dr. 1931 - 6 Zeltner, Ottmar 1838 ½ - ½
5 5 Bayer, Marius 1938 - 7 Shen, Julian 1843 ½ - ½
6 6 Vielsäcker, Dirk 1937 - 8 Tapia-Egoavil, Carlos 1847 ½ - ½
7 7 Zach, Andreas 1799 - 9 Kotitschke, Karlheinz 1795 ½ - ½
8 8 Scherb, Ansgar 1770 - 11 Diller, Marianne 1824 0 - 1
Schnitt: 1933 - Schnitt: 1902  

Bezirksliga 2b: 4. Runde
1 SW Nuernberg Sued 3 DWZ - SV Lauf 2 DWZ 5½ - 2½
1 1 Luther, Helmut 1969 - 1 Puschak, Oliver 1955 ½ - ½
2 2 Petrov, Mikhail 1913 - 2 Frank, Werner 1843 + - -
3 3 Rhein, Thomas 1872 - 3 Hofmann, Lorenz 1806 ½ - ½
4 4 Klein, Waldemar 1871 - 4 Daumin, Jan 1746 + - -
5 5 Werner, Thomas 1901 - 5 Giering, Götz 1828 ½ - ½
6 6 Pühn, Georg 1876 - 6 Walter, Manfred 1698 1 - 0
7 7 Stolpynskyy, Mark 1965 - 7 Seifert, Heinz 1529 0 - 1
8 8 Belich, Walter 1887 - 16 Berner, Dietrich 1518 1 - 0
Schnitt: 1906 - Schnitt: 1740  

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Spielberichte der Saison 2015/16

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SV Lauf 1 steigt auf!

18.04.2016

Das größte Geschenk zu seinem 70-jährigen Bestehen des Schachvereins machte sich die erste Mannschaft mit ihrem Aufstieg in die Bezirksliga 1 selbst.

Zwar sollte nach der Papierform gegen den Tabellenletzten Uttenreuth 1 nichts anbrennen, trotzdem entwickelte sich der letzte Wettkampf der Saison zu einem Drama der Extraklasse. Dies lag nicht zuletzt am hochmotivierten Gegner, der den drohenden Abstieg nur mit einem Sieg verhindern konnte.

Der Wettkampfbeginn verlief vielversprechend: Werner Frank konnte durch druckvolles Spiel bereits frühzeitig den gegnerischen König mit beiden Türmen unter Beschuss nehmen, sodass dieser schon bald die Waffen streckte. Wenig später musste sich Lars Fiedler allerdings gegen den stark aufspielenden Markus Böhme geschlagen geben.

An den verbleibenden sechs Brettern wurde hingegen erbittert gekämpft. Selbst nach 3,5 Stunden Spielzeit war das Endergebnis noch völlig offen. Marius Bayer war es dann, der an Brett 4 einen fulminanten Angriff initiierte und die Laufer so mit 2:1 in Führung brachte. Mannschaftsführer Ansgar Scherb konnte dagegen angesichts zweier gegnerischer Freibauern auf dem Königsflügel trotz zäher Gegenwehr nichts mehr entgegensetzen und verlor.

Oliver Puschak fand trotz eines Mehrbauer keinen Gewinnweg, wickelte folgerichtig in ein Remis ab und stellte so den 2,5:2,5 Zwischenstand her. Nach der Zeitkontrolle spitzte sich die Lage an den drei verbliebenen Brettern zu. Dr. Christian Leopold musste angesichts eines verloren Endspiels mit Turm und Springer gegen Dame mit drei Bauern in die Niederlage einwilligen, sodass Lauf kurzzeitig in Rückstand geriet und die Meisterschaft plötzlich wieder gefährdet war.

Wie so oft war es Fritz Hanisch, der in einem routiniert geführten Endspiel seine Gegnerin niederrang, zum 3,5:3,5 ausglich und für Aufatmen in den Laufer Reihen sorgte. Zuletzt oblag es Dirk Vielsäcker, nach fast 6 Stunden Spielzeit und nahezu vollem Brett den entscheidenden Punkt einzufahren. Trickreich verleitete er seinen Gegner dazu, seine Stellung zu überziehen und so die Partie zu seinen Gunsten zu entscheiden. Damit war der Endstand von 4,5:3,5 für den SV Lauf hergestellt und der Aufstieg in die Bezirksliga 1 perfekt gemacht.

Wir gratulieren zu diesem großartigen Erfolg!!

Bericht: Andreas Zach

Die Meistermannschaft:

v. l. n. r.: Dr. Christian Leopold, Friedrich Hanisch, Lars Fiedler, Marius Bayer, Dirk Vielsäcker

v. l. n. r.: Oliver Puschak, Dr. Ansgar Scherb, Werner Frank, Wolfgang Rausch

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Spielberichte der Saison 2014/15

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Spielbericht: SV Lauf vs SK Neumarkt 4:4

09.04.2015

Am vorletzten Sonntag erzielte unsere erste Laufer Mannschaft gegen die starke Neumarkter Schachmannschaft mit einem Unentschieden einen Achtungserfolg. Um ein Haar wäre in der Oberpfalz der Sieg drin gewesen.

Oliver Puschak (1940) und Manfred Walter (1651) trennten sich dabei gegen ihre Gegner Wolfgang Brunner (1870) und Andreas Niebler (1819) relativ zügig mit einem friedlichen Remis. Die erste Entscheidung des Wettkampfes fiel dann an Brett 7, als Maximilian Lutter (1870) mit Schwarz gegen das schottische Gambit von Albert Breitenbach (1723) die richtige Verteidigung fand und anschließend einen Mattangriff am emblößten Königsflügel startete. Die Laufer fanden jedoch schnell zurück ins Match. Lars Fiedler (2059) bewies abermals seine Topform und überspielte das Neumarkter Nachwuchstalent Lorenz Schilay (1794) in der Gunsberg-Variante des Vierspringerspiels.

Nach 4 von 8 Partien stand es also 2:2 als es Ersatzspieler Götz Giering (1759) an Brett 8 gelang, mit den schwarzen Steinen Thomas Hummel (1737) in der indischen Variante des Nimzowitsch-Larsen Angriffs zu besiegen und somit die Laufer Schachmannschaft mit 3:2 in Führung zu bringen.

Die Spannung spitzte sich dann kurz vor der ersten Zeitkontrolle zu, als sowohl Wolfgang Rausch jr. (2048) gegen Matthias Bothe (1847) als auch Christian Leopold (1993) gegen Martin Simon (1901) ihre Partien in remisliche Endspiele überführten, wobei Christian Leopold sogar noch gewisse Siegchancen hatte. Letztendlich endeten jedoch beide Partien mit einer Punkteteilung.

Somit lag es an Veteran Friedrich Hanisch (2013) in seiner Partie gegen Kevin Beesk (1959) den Mannschaftssieg mit einem halben Punkt in trockene Tücher zu packen. Dieser erwies sich jedoch an diesem Tag in einer damenindischen Partie als etwas zu zäher Gegner und so unterlag Hanisch nach 61 Zügen und etwas mehr als 5 Stunden Spielzeit.

Nichtsdestotrotz hat die erste Laufer Mannschaft nun vor dem letzten Spieltag gegen Erlangen seinen Tabellenrang im Mittelfeld der Bezirksliga 2b gesichert und kann zum Saisonabschluss mit einem weiteren Sieg noch auf vordere Plätze vorrücken.

Götz Giering (Pressewart)

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Spielbericht: Lauf 1 gegen SG Mühlhof-R`dorf/Schwabach

10.03.2015

Erste Mannschaft des SV Lauf 1 unterliegt dem  Tabellenführer knapp

In der Bezirksliga 2b musste der SV Lauf 1 am vergangene Spieltag einen Dämpfer gegen den Tabellenführer SG Mühlhof-R`dorf/Schwabach hinnehmen. Hauchdünn unterlag man zuhause mit 3,5-4,5 Punkten. Dabei wäre auch ein Sieg möglich gewesen.

Begonnen hatte der Wettkampf allerdings denkbar schlecht. Mannschaftsführer und 1. Vorstand Andreas Zach (1859) musste an Brett 8 mit den weißen Steinen bereits früh gegen Helmut Hetzner (1840) kapitulieren. In einer Pirc-Variante mit frühem Lg5 konnte der Schwarze bereits im 7. Zug im Zentrum zurückschlagen und somit seine sonst passive Stellung konsolidieren. In diesem Falle reichte es aber sogar zu mehr: Aufgrund einer Ungenauigkeit von Zach gingen plötzlich zwei zentrale Bauern für wenig Kompensation verloren. Daraufhin versuchte er sein Glück in einem Opferangriff auf den noch unrochierten schwarzen König. Allerdings war dieser nicht von Erfolg gekrönt und Zach musste letztlich nach 25 Zügen aufgeben.

Zur gleichen Zeit ereignete sich an Brett 7 ein ähnlicher Verlauf der Dinge, jedoch mit günstigem Ausgang für die Laufer. Ansgar Scherb (1817) hatte gegen das 1.c4 von seinem Gegenüber Gerhard Pröschel (1839) mit einem Damenindischen Aufbau reagiert und bereits frühzeitig seine Königsbauern aufgezogen. Schließlich ging der Expansionsdrang jedoch zu weit und Pröschel konnte am Königsflügel zurückschlagen. Scherb musste einen Springer für einen Bauer und einen kleinen Entwicklungsvorsprung tauschen. Statt die Flinte ins Korn zu werfen, rochierte Scherb jedoch lang und trieb in der Hoffnung Linien zu öffnen seine Zentrumsbauern voran. Der Weiße sah sich gezwungen ebenfalls lang zu rochieren, wodurch Scherb jedoch einen seiner Türme aktivieren konnte. Nach einer Ungenauigkeit Pröschels stellte Scherb sein scharfes Taktikerauge unter Beweis und strickte ein Mattnetz, dem sein Gegner nur unter Materialverlust hätte entkommen können. Dieser fügte sich in sein Schicksal und gab die Partie auf.

Somit stand es 1:1 als Lars Fiedler (2059) an Brett 4 gegen Roland Reuter (1940) in einer geschlossenen sizilianischen Grand Prix-Stellung mit Weiß einen Königsangriff zu initiierte. In dieser von Anfang an konsequent durchgezogenen Partie erlangte Fiedler mit Weiß bereits im 23. Zug eine Gewinnstellung und zwang Schwarz wenig später angesichts einer unparierbaren Mattdrohung zur Aufgabe.

Kurze Zeit später musste sich Friedrich Hanisch (2013) an Brett 1 mit den schwarzen Steinen gegen Christian Ahmels (2049) geschlagen geben. In einer geschlossenen französischen Tarrasch-Verteidigung konnte er trotz Ausnutzung der üblichen Bauernhebel kaum Gegenspiel erzielen. Als seine Streitmacht dann am Damenflügel aufmarschiert war, stand er plötzlich einem gefährlichen Königsangriff gegenüber. Um Ahmels etwas Wind aus den Segeln zu nehmen, versuchte er durch ein Springeropfer zwei verbundene Freibauern im Zentrum zu schaffen. Im weiteren Spielverlauf konnte Ahmels diese aber zuverlässig blockieren und somit war das Spiel letztlich für Hanisch verloren.

Wolfang Rausch jr. (2048) dagegen gewann sein Spiel an Brett 3 mit den schwarzen Steinen gegen Thomas Mehwald (1946), als dieser nach verhaltener Spieleröffnung in der italienischen Partie plötzlich einen scharfen Angriff erzwingen wollte. Ein allzu leichtfertiges Figurenopfer nahm Rausch dankbar an und bewies daraufhin, dass die Kompensation für die Figur nicht vorhanden war. Schnell war es er, der zum Angriff blies, in der Folge weiteres Material gewann und damit die Partie nach 24 Zügen für sich entschied.

Beim Stand von 3:2 wendete sich jedoch das Blatt zu Ungunsten des SV Lauf. Dr. Christian Leopold (1993), der gegen Hans Greul (1975) einen Philidor-Aufbau im Anzug spielte, erreichte an Brett 2 ein Endspiel mit kleinem positionellen Vorteil, der vor allem auf seinem Läuferpaar gegen das gegnerische Läufer/Springer-Duo beruhte. Leider schaffte er es aber nicht die Stärke der Läufer auszuspielen. Greul agierte sehr geschickt und durchbrach die weiße Stellung schließlich mit einem schönen Läuferopfer. Leopold war anschließend gezwungen, den resultierenden Freibauern unter Verlust einer Leichtfigur aufzuhalten. Obwohl selbst zu diesem Zeitpunkt die Stellung wohl objektiv noch Remis war, stellte sie sich in der Praxis als kaum haltbar heraus. Nachdem Leopold durch eine Springergabel auch noch einen Läufer einstellte, gab er die Partie auf.

Somit wurde der Mannschaftskampf in den verbleibenden beiden Partien entschieden. Jugendspieler Jan Daumin (1682) hatte an Brett 6 gegen Jochen Dietrich (1869) allerdings bereits nach 20 Zügen mit sehr starkem Zeitdruck zu kämpfen. Darüberhinaus hatte er gegen den Pirc-Aufbau des Gegners mit der Homolov-Variante einen sehr aggressiven Plan verfolgt, der aber letztlich zu einer schlechteren Bauernstruktur führte. In dieser schwierigen Endspielstellung konnte nicht zuletzt aufgrund seiner Zeitnot nicht genug entgegensetzen, um die Niederlage noch abzuwenden.

Somit lag alles an Marius Bayer (1902), der gegen Stefan Leis (1885) an Brett 5 mit Schwarz die Leningrader Variante der Holländischen Verteidigung wählte. Im Verlauf des Mittelspiels erlang Bayer einen Mehrbauern, jedoch zum Preis einer sehr gedrückten defensiven Aufstellung, die es ihm erschwerte aktiv, zur Verwertung des Mehrbauern am Damenflügel zu schreiten. In Zeitnot fand er dann einige gute Züge, sodass er eine drohende Niederlage vor der ersten Zeitkontrolle abwenden konnte. Danach entwickelte sich das Spiel dann besser. Bayer konnte nach Abtausch beider Türme seine Stellung etwas befreien und mit seiner Dame auf dem Königsflügel aktiv werden. Vielleicht war die Stellung zu diesem Zeitpunkt sogar gewonnen, dennoch einigte man sich nach 58 Zügen auf Remis. Somit war die knappe Niederlage besiegelt.

Alles in allem zeigte Lauf 1 jedoch einen starken Auftritt gegen den weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer. Mit einem Hauch mehr Fortune wäre eine Überraschung möglich gewesen. Sollte Zachs Team diese Leistung auch in den verbleibenden zwei Spielen abrufen können, sind 4 Punkte und eine vordere Platzierung in der Endtabelle sicher möglich.

Götz Giering (Pressewart)


Lauf 1: Klarer Sieg in Runde 6

09.02.2015

Im Bezirksliga-Duell gegen die Spielvereinigung aus Möhrendorf und Bubenreuth präsentierte sich die Spitzenmannschaft des Laufer Schachvereins gegenüber dem vergangenen Spieltag deutlich verbessert und fuhr einen verdienten Sieg ein.

Gleich zu Beginn manövrierten sich Mannschaftsführer Andreas Zach (Deutsche Wertungszahl 1859) und sein Gegner Johannes Bobzin (DWZ 1655) zunächst in eine unübersichtliche Stellung. Da keiner der beiden im Trüben fischen wollte, einigten sie sich mit einer Punkteteilung auf einen sicheren Kompromiss. Am letzten Brett eröffnete Theorieexperte Manfred Walter (1651) angriffslustig mit dem Königsgambit und zauberte später eine schöne Opferkombination aufs Brett, die ihm letztendlich zwei Mehrbauern einbrachte. Gegner Dieter Bittermann (1501) hatte offensichtlich keine Zweifel, dass Walter diese in einen Sieg ummünzen konnte und gab auf. Jugendleiter Oliver Puschak (1940) hatte gegen Dr. Wolfgang Kretschmer (1730) eine ähnlich unklare Stellung wie Mannschaftsführer Zach. Auch hier bevorzugten beide Spieler den Spatz in der Hand und einigten sich auf ein Remis.

Am dritten Brett kam Wolfgang Rausch (2048) in einem Endspiel mit gleichfarbigen Läufern über ein Remis gegen Manuel Kramer (1856) nicht hinaus. An Brett vier profitierte Lars Fiedler (2059) von einem Zeitnotpatzer seines Gegners Andreas Welsch (1806) und konnte zum 3,5-1,5 Zwischenstand erhöhen. Den Sieg zugunsten der Laufer Mannschaft sicherte Ansgar Scherb (1817) gegen Karl Wiesent (1813). Mit hängendem Blättchen retteten sich beide gerade eben über die Zeitkontrolle, wobei Scherb den kühleren Kopf bewahrte und mit klarem Stellungsvorteil das sichere Ufer erreichte. An den beiden Spitzenbrettern kämpften Friedrich Hanisch (2013) und Dr. Christian Leopold (1993) in leicht vorteilhaften Stellungen um den Sieg, nahmen aber nach fast fünfstündigen Schlachten die angebotenen Punkteteilungen letztendlich doch an.

Somit konnte Lauf 1 klar 5,5 zu 2,5 gewinnen und wird im März gestärkt in das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer aus Mühlhof-Reichelsdorf/Schwabach gehen. Dabei gilt es, den hervorragenden dritten Tabellenplatz zu untermauern oder gar auf das Spitzenduo aufzuschließen.

Bezirksliga 2b, 6. Runde am 08.02.2015
1 SV Lauf 1 DWZ - SG Bubenr./Möhrendf. 1 DWZ 5½ - 2½
1 1 Hanisch, Friedrich 2013 - 2 Handl, Johannes 1904 ½ - ½
2 2 Leopold, Christian, Dr. 1993 - 3 Kretschmer, Lorenz 1925 ½ - ½
3 3 Rausch, Wolfgang jr. 2048 - 4 Kramer, Manuel 1856 ½ - ½
4 4 Fiedler, Lars 2059 - 6 Welsch, Andreas 1806 1 - 0
5 5 Puschak, Oliver 1940 - 7 Kretschmer, Wolfgang, Dr. 1730 ½ - ½
6 8 Scherb, Ansgar 1817 - 10 Wiesent, Karl 1813 1 - 0
7 9 Zach, Andreas 1859 - 11 Bobzin, Johannes 1655 ½ - ½
8 10 Walter, Manfred 1651 - 16 Bittermann, Dieter 1501 1 - 0
Schnitt: 1922 - Schnitt: 1773  

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Mit Glück und Verstand zum Sieg gegen Forchheim

26.12.2014

LAUF/FORCHHEIM (asi) - „Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen.“, wusste bereits der Dichter Wilhelm Busch. Dass dieser Satz auch beim Schach gilt, zeigte sich bei der Bezirksligapartie zwischen der ersten Mannschaft des Laufer Schachvereins und des dritten Teams aus dem oberfränkischen Forchheim.

Dabei brachte sich Dr. Christian Leopold (Deutsche Wertungszahl 1993) gegen Alfred Balle (DWZ 1827) in eine hoffnungslose Stellung. Als letzterer dann jedoch seine Dame einstellte, packte Leopold die Chance am Schopfe und verwandelte die Partie in einen Sieg. Auch Oliver Puschaks (1940) Gegner Josef Heinkelmann (1799) kam von der Siegesstraße auf den Holzweg und Jugendtrainer Puschak holte somit den zweiten Auswärtspunkt des Tages.

Teamkapitän Andreas Zach (1859) verlor seine Partie gegen Roland Gagel (1727) für seine Verhältnisse sehr schnell, ebenfalls hatte der jüngste im Team, Götz Giering (1760), dem favorisierten Udo Güldner (1810) wenig entgegenzusetzen. Jeweils einen halben Punkt trugen Spitzenspieler Friedrich Hanisch (2013) sowie Ansgar Scherb (1817) zur Mannschaftsleistung bei.

Der am besten dotierteste Laufer, Lars Fiedler (2059), ließ seinem Gegenüber nicht die geringste Chance und erhöhte den Gesamtpunktestand auf 4:3 zugunsten der Mittelfranken.  Manfred Walter (1651) konnte mit seiner Erfahrung den Wertungszahlennachteil zu Edgar Schwab (1828) nicht nur kompensieren, sondern sogar in einen Stellungsvorteil verwandeln, der letztendlich zu dem entscheidenden Punkt führte.

Der SV Lauf gewann somit mit 5:3.“Ein Riesenglück“, so der Mannschaftsführer.

Nach vier von neun Runden steht die Laufer Vorzeigemannschaft nun direkt hinter dem Tabellenführer Schwabach. Im neuen Jahr lässt sich diese Positionierung hoffentlich halten oder sogar noch verbessern.

André Simon, Pressesprecher SV Lauf

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Spielberichte der Saison 2013/14

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Spielbericht: Lauf 1 gegen SC Uttenreuth

07.05.2014

Die 1. Mannschaft des SV Lauf trat zu ihrem letzten Spiel in dieser Saison gegen den Tabellenletzten Uttenreuth an. Der Klassenerhalt war bereits in trockenen Tüchern, dennoch sollte eigentlich auf Sieg gespielt werden.

Mannschaftsführer Andreas Zach willigte aber schon nach nur 12 Zügen in ein Remisangebot seines Gegners ein. Oliver Puschak verrechnete sich und musste trotz anfängliche guter Stellung eine Qualität und kurze Zeit später die Partie aufgeben. Marius Beyer kam hervorragend aus der Eröffnung, veropferte sich aber mit seinem Springer auf f2 und die unterentwickelte Stellung wurde ihm zum Verhängnis. An Brett 8 stand Klaus Weißmüller derart unter Druck, dass auch er zur Aufgabe gezwungen war. Nach ca 3 Stunden stand es 0,5 zu 3,5 gegen Lauf.


Christian Leopold konnte nach 4 Stunden zwar mit Mehrbauer aber einer nicht zu gewinnenden Endspielstellung mit zwei Bauern und Springer gegen Läufer auch nur ins Unentschieden abwickeln. Beim Stand von 4:1 sah es somit nach einer Niederlage aus. Doch Manfred Walter spielte souverän seinen Gegner Zug um Zug an die Wand. Nach einem Springereinsteller und in ohnehin hoffnungsloser Stellung streckte dieser die Waffen. Ansgar Scherb hatte eine geschlossene Stellung mit Dame und Turm gegen 2 Türme und Läufer zu bewältigen. Es gelang ihm jedoch die gegnerische Stellung zu knacken und verkürzte somit auf 4:3.


Schließlich oblag es wieder einmal mehr Friedrich Hanisch die Ehre des SV Lauf zu verteidigen. Wie schon mehrmals in dieser Saison kniete er sich tief in die Stellung. Um ein Remis zu verhindern, opferte er im Endspiel einen Springer gegen zwei Bauern. Sein Gegner konnte dem nach fast 6 Stunden Spielzeit nichts mehr entgegensetzen und musste dem Laufer Urgestein die Umwandlung seines Bauern zur Dame und wenig später das Mattsetzen des Königs gestatten.


Der SV Lauf beendet eine durchaus durchwachsene Saison nun auf Tabellenplatz 4.

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Lauf 1: Punkteteilung zum Saisonabschluss

05.05.2014

In der 9. und letzten Runde der Bezirksliga-Saison 2013/14 reichte es für Lauf 1 leider nicht mehr zu einem Heimsieg. Gegen die als Außenseiter angereisten Gäste aus Uttenreuth stand am Ende ein 4-4 auf dem Spielberichtsbogen. Hierbei konnten Hanisch, Scherb und Walter ganze Punkte einfahren, Leopold und Puschak spielten jeweils Remis.

In der Tabelle belegt unsere erste Mannschaft zu Saisonende mit 10-8 Punkten Rang 4. Nach dem Umbau des Teams zu Saisonbeginn sicherlich ein erfreuliches Ergebnis, auf das sich aufbauen lässt.

Alle Einzelergebnisse und Abschlusstabelle

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Auftaktsieg in der Bezirksliga 2b

20.10.2013

Nachdem die Mannschaften 2 und 3 in dieser Woche schon mit Siegen vorgelegt hatten, schloss Lauf 1 heute eine überaus erfolgreiche Woche unseres Schachvereins ab. In der Auftaktrunde bezwang man die Gastgeber vom SC Siemens Erlangen mit 4,5-3,5. Allerdings war eine gute Portion Fortüne nötig, um den Mannschaftserfolg sicher zu stellen.

Mannschaftsführer Andreas Zach beendete seine Partie als erster, nachdem er eine vorteilhafte Stellung gegen Stefan Müller nur zum Remis abwickeln konnte. Nachfolgend verlor Anatoli Semerow gegen Oliver Puschaks auf Zeit, obwohl er den 40.Zug noch ausführte, seine Uhr aber nicht mehr rechtzeitig betätigen konnte. Die Freude währte allerdings nur kurz, denn es folgten die Niederlagen von Klaus Weißmüller, Manfred Walter und Marius Bayer. Letzterer verlor in spektakulärer Manier gegen Hans Pölsterl, nachdem er erst die Qualität gewann anschließend aber in ein Mattnetz der gegnerischen Figuren geriet.

Anschließend wendete sich das Blatt allerdings wieder zugunsten des SV Lauf. Beim Stand von 1,5 - 3,5 für die Gastgeber konnten Dr. Christian Leopold und Dr. Ansgar Scherb mit zwei Siegen den Ausgleich herstellen.

Nun saßen nur noch zwei Spieler am Brett. Das Laufer Urgestein Friedrich Hanisch und Helmut Fett beackerten sich in einem Endspiel mit gleichen Läufern. Dem erfahrenen Regionalligaspieler gelang es tatsächlich, den ganzen Punkt einzufahren und seiner Mannschaft den ersten Saisonerfolg zu sichern. 

Link zu den Einzelergebnissen und der aktuellen Tabelle.

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Spielberichte der Saison 2012/13

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SV Lauf 1 muss erneut eine Niederlage einstecken

23.01.2013

2:6 Niederlage gegen SC Forchheim 2 vergrößert Abstiegssorgen

In der fünften Runde der Regionalliga Nordost musste das Frontteam des Schachvereins Lauf erneut die Punkte dem Gegner überlassen und bleibt so weiter sieglos. Nachdem der bisherige Tabellenletzte, die SG Siemens Amberg gegen den FC Gunzenhausen einen knappen 4,5:3,5 Sieg einfahren konnte, rutschte die Mannschaft von Teamchef Andreas Zach ans Tabellenende ab.

Mit vier Fidemeistern an den vorderen Brettern waren die Forchheimer klar favorisiert, dennoch rechnete man sich kleine Chancen auf einen Punktgewinn aus. Schnell verflogen diese, als man durch eine Niederlage von Ansgar Scherb in Rückstand geriet. Gegen den aufstrebenden Jugendspieler wurde Scherb am siebten Brett in einem Dameninder das offene Zentrum Verhängnis, so dass der unrochierte König einer brachialen Angriffsmaschinerie ausgesetzt war und letztlich keinen Ausweg mehr fand.

An Brett 3 unterlag Friedrich Hanisch mit den schwarzen Steinen FM Dieter Seyb in der französischen Verteidigung einem Läufer-Springer-Endspiel, nachdem der gegnerische Springer mit Unterstützung seines Königs einfach stärker war als sein unbeweglicher Springer – 0:2. Als auch noch Dr. Christoph Kuhlmann an Brett 4 gegen FM Prof. Dr. Robert Weigel im Zentrum kaum vorwärts kam und sich beim Versuch die Initiative zu erlangen rückständige Bauern einhandelte, musste er zur Zeitkontrolle beim ersten Bauernverlust seine Partie aufgeben – 0:3.

 

Kurzzeitig keimte noch einem Hoffnung auf, als Dr. Christian Leopold sensationell den Forchheimer Ehrenvorsitzenden FM Bertold Bartsch auskonterte. Selbst einzügig vor dem Matt stehend, nutzte Leopold, der seit einem Qualitätsopfer seines Gegenüber dauerhaft unter Druck stand, ein vermeintliches „Racheschach“ zu einem anschließenden unabwendbaren vierzügigen Matt – 1:3. Ein an Höhepunkte sehr armes Spiel bot sich den Kiebitzen, nachdem zwischen Florian Walter und  FM Andreas Kräußling alle Schwerfiguren vorzeitig abgetauscht wurden und es im Leichfigurenendspiel Springer gegen Läufer bei geschlossenen Bauernketten kein Durchkommen gab. Folgerichtig endete die Partie Remis – 1,5:3,5. Am Schlussbrett schien Georg Petersammer im Damenendspiel mit drei Bauern weniger die Niederlage kaum mehr abwenden zu können. Sein jugendlicher Gegner Robert Wagner zeigte jedoch angesichts permanenter Dauerschachdrohungen von Petersammer und zunehmender Zeitknappheit, Nerven und begnügte sich daher mit einem Remis – 2:4. Nachdem die beiden noch offenen Partien von Mannschaftskapitän Andreas Zach an Brett 6 und von Marius Bayer an Brett 5 vorteilhaft für die Laufer standen, keimten noch berechtigte Hoffnungen auf ein Mannschaftsremis. Teamchef Andreas Zach war mit einer Mehrfigur gegen Philipp Auburger schon klar auf der Siegerstraße, als ihm das unglaubliche Malheur passierte, beim Damenabtausch einen anschließend durchlaufenden Freibauern zu übersehen, gleichbedeutend mit der Aufgabe. Damit war der Wettkampf für die Laufer verloren. Marius Bayers Endspielniederlage bedeutete nur noch Ergebniskosmetik. Bayer hatte im Mittelspiel eine Qualität gegeben, um Druck auf den Königsflügel auszuüben, was auch gelang, jedoch fand er in der Zeitnotphase nicht die besten Züge. Das Endspiel Springer/Läufer gegen Turm/Läufer konnte Bayer trotz Freibauer und harter Gegenwehr nicht mehr halten.

 

Die Luft wird durch diese erneute Niederlage im Abstiegskampf immer dünner, muss man doch als nächstes zum verlustpunktfreien Tabellenführer SC Erlangen, ehe man dann in den drei letzten Runden gegen direkte Konkurrenten zum punkten verdammt ist, um das Abstiegsgespenst noch zu vertreiben.

 

Die Tabelle nach der 5. Runde:

 

Rang

Mannschaft

MPkt

BPkt

1.

SC Erlangen 48/88 1

10 - 0

29,5 - 10,5

2.

SK Schwandorf 1

8 - 2

24,5 - 15,5

3.

SC Forchheim 2

7 - 3

24,5 - 15,5

4.

SC Bechhofen 1923 1

5 - 5

20,0 - 20,0

5.

SC Bad Kötzting 1

5 - 5

19,0 - 21,0

6.

SV Altensittenbach 1

4 - 6

21,5 - 18,5

7.

FC Gunzenhausen 1910 1

4 - 6

17,5 - 22,5

8.

TSV Kareth-Lappersdorf 2

4 - 6

17,0 - 23,0

9.

SG Siemens Amberg 1

2 - 8

11,5 - 28,5

10.

SV Lauf a.d.P. 1

1 - 9

15,0 - 25,0

 

 

 

 

 (05 Bericht: Januar/2013 von Georg Petersammer [G.P.], Pressewart SV Lauf

 

SV Lauf 1 verliert unglücklich beim Tabellenzweiten SK Schwandorf

22.12.2012

Laufer Regionalligateam vergibt erneut zwei “Elfmeter“ in einem dramatischen Wettkampf.

Die Reise der Regionalligamannschaft des Schachvereins Lauf nach Schwandorf endete nicht nur im Schneesturm, sondern auch mit einer äußerst unglücklichen 3,5:4,5 Niederlage. Dabei sah es zwischenzeitlich für das Laufer Team sehr gut aus, auch wenn der Wettkampf schlecht begann.

Christoph Kuhlmann entkorkte an Brett 4 eine Neuerung in der Eröffnung, die ihm auch vielversprechend aussehende Angriffschancen bescherte. Bei deren Berechnung übersah er aber das Naheliegendste und stellte zweizügig eine Figur ein. Doch der Ausgleich erfolgte postwendend an Brett 8, wo Ansgar Scherb seinen ersten Regionalligasieg feierte. In der Russischen Verteidigung verpasste zunächst sein Gegner einen Bauerngewinn, um dann selbst nach einem Generalabtausch das Läuferendspiel mit zwei Mehrbauern erfolgreich zu bestreiten.

Beim Laufer Team machte sich aufgrund der vielversprechenden Stellungen auf vielen Brettern Optimismus breit. Die gebotenen Chancen wurden jedoch ausgelassen. Teamchef Andreas Zach hatte gegen einen leicht wertungsschwächeren Kontrahenten eine Figur für zwei Bauern erobert, zeigte jedoch zuviel Respekt vor der Aktivität der gegnerischen Figuren und wickelte so frühzeitig ins Remis ab. Wahrhaft einen “Elfmeter“ zweimal vergab Oliver Puschak als er gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner, zunächst seine Stellung im Läuferendspiel mit einem gesunden Mehrbauern ins Remis verdarb, um dann anschließend auch noch eine kleine Kombination seines Gegenübers zu übersehen und so seine Partie  noch zu verlieren.

Den Rückstand wieder wett machte Friedrich Hanisch, der seinem Gegner einen lästigen Vorpostenspringer in die Stellung gepflanzt hatte. Dieser war nur unter Qualitätsopfer zu beseitigen, wonach Hanisch den Sieg souverän nach Hause fuhr.

Beim Stand von 2,5:2,5 nahte die Zeitnotphase, wo Florian Walter dieses Mal eine Sekunde fehlte. In allerdings schon schlechterer Stellung überschritt er mit dem letzten Zug vor der Zeitkontrolle die Zeit. Dabei hätte Walters finaler Zug sogar noch Dauerschachmöglichkeiten geboten.

Da aber Christian Leopold (DWZ 2071) am Spitzenbrett gegen den tschechischen Wertungsriesen und Internationalen Meister Petr Zvara (DWZ 2390) inzwischen zwei Mehrbauern im Turmendspiel besaß, bestand noch Hoffnung, weshalb Marius Bayer in einem leicht schlechter stehenden Endspiel mit gleichfarbigen Läufern den Weg in den Remishafen wählte. Leopold allerdings sah in aussichtsreicher Stellung ein Mattgespenst und gab dafür seinen Freibauern her, wonach das Remis und damit die Niederlage der Mannschaft unvermeidlich war.

Die Abstiegsgefahr für den SV Lauf wird damit immer größer. Allerdings stehen die Begegnungen mit den direkten Konkurrenten noch aus, so dass noch alle Möglichkeiten bestehen, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Nächster Gegner ist in einem Heimspiel am 13. Januar im Bildungsheim in der Glockengießerstraße die derzeit auf Rang drei stehende zweite Mannschaft vom Bundesligisten SC Forchheim.

 

Die Einzelergebnisse der 4. Runde:

2

SK Schwandorf 1

DWZ

-

SV Lauf a.d.P. 1

DWZ

4½ - 3½

1

Zvara, Petr

2390

-

Leopold, Christian, Dr.

2071

½ - ½

2

Barth, Norbert, Dr.

2230

-

Walter, Florian

2072

1 - 0

3

Mühling, Werner

2074

-

Hanisch, Friedrich

2024

0 - 1

4

Stöckl, Stephan

2015

-

Kuhlmann, Christoph, Dr.

2064

1 - 0

5

Paar, Johannes

1829

-

Bayer, Marius

1972

½ - ½

6

Dotzauer, Ernst

1827

-

Zach, Andreas

1847

½ - ½

7

Frischholz, Roland

1799

-

Puschak, Oliver

1950

1 - 0

8

Rudik, Alexander

1629

-

Scherb, Ansgar

1824

0 - 1

Schnitt:

1974

-

Schnitt:

1978

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die weiteren Ergebnisse der 4. Runde:

SC Forchheim 2     -    SC Bad Kötzting 1       4 – 4

SV Altensittenbach 1  -   SG Siemens Amberg 1    7 – 1

FC Gunzenhausen 1    -   SC Bechhofen 1     2,5 – 5,5

SC Erlangen 1    -  TSV Kareth-Lappersdorf 2     5 – 3

 

 

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SV Lauf 1 gerät gegen SC Bechhofen erneut ins Hintertreffen

Durch schmerzhafte 3:5 Heimniederlage mitten im Abstiegskampf gelandet

Nach bisher eher durchwachsenen Saisonstart wollten die Regionalliga-Schachspieler des SV Lauf im Heimspiel gegen den SC Bechhofen durchstarten. Dabei fehlten gegen die Westmittelfranken, gegen die man bisher immer glücklos agierte und daher in den beiden vergangenen Regionalligasaison jeweils knappe Niederlagen einstecken musste, mit Oliver Puschak und Ansgar Scherb gleich zwei etablierte Kräfte. Erneut musste jedoch auch diesmal eine erneute Niederlage hingenommen werden.

Am Spitzenbrett war zunächst Christian Leopold (DW 2071) gegen Fidemeister Dieter Lutz chancenlos, nachdem er auf ungleichfarbige Läufer vertrauend einen gegnerischen Freibauern hinnahm, der ihm dann aber doch das Genick brach. Es folgten drei Remisen. Teamchef Andreas Zach war mit den weißen Steinen an Brett 6 durch die ungewöhnliche Eröffnungswahl seines Gegenübers überrascht worden und akzeptierte in unklarer Stellung das Remis seines Gegners. Christoph Kuhlmann an Brett 4 bot seinerseits erfolgreich Remis an, nachdem er zwar eine Qualität gewonnen hatte, dafür aber zu große positionelle Nachteile in Kauf nehmen musste, so dass er Gunst der Stunde gerade noch für die Punkteteilung nutzen konnte. Schließlich verzichtete noch Friedrich Hanisch am dritten Brett in völlig geschlossener Stellung auf Gewinnversuche, da auch sein Gegner keine Risiken einging. Dann aber musste Marius Bayer seine Partie aufgeben, da sein löchriger Königsflügel dem konzentrierten Angriff der gegnerischen Schwerfiguren nicht standhalten konnte und so zuviel Material kostete.

Beim Stand von 1,5:3,5 einigte sich Ersatzmann Manfred Walter mit seinem nominell weit stärkeren Gegner auf Remis, so dass der Kampf nicht mehr gewonnen werden konnte. Walter zeigte zuviel Respekt und wagte so in ordentlicher Stellung nicht mehr auf Sieg zu spielen.

Die Hoffnung auf ein Mannschafts-Unentschieden zerschlug sich dann an Brett 8, wo Newcomer Lars Fiedler lange besser stand, dann aber einen gegnerischen Freibauern unterschätzte. Trotz intensiver Gegenwehr musste Fiedler bei seiner Regionalligapremiere im Mehrbauern- Turmendspiel die Segel streichen. Da half auch Florian Walters (DWZ 2072) eindrucksvoller Sieg an Brett 2 gegen Christoph Alsheimer (2212) nicht mehr. Wie so oft behielt Youngstar Walter in Zeitnot und wilder Stellung die Nerven und verwertete im Endspiel seine Mehrqualität im Endspiel zum Sieg.

Mit nunmehr lediglich einem Punkt aus drei Partien ist die erste Mannschaft des SV Lauf mitten im Abstiegskampf gelandet. Nächster Gegner ist kein geringerer als Co-Tabellenführer SK Schwandorf, wo es in der vergangenen Saison eine 2,5:5,5 Schlappe gab – bleibt zu hoffen, dass die Schwandorfer diesmal nicht alle ihre tschechischen Legionäre an die Bretter bringen.

 

Hier die Ergebnisse in der Übersicht:

 

SV Lauf I

DWZ

-

SC Bechhofen 1.

DWZ

3 – 5

1

Leopold, Christian, Dr.

2071

-

Lutz, Dieter

2216

0 - 1

2

Walter, Florian

2072

-

Alsheimer, Christoph

2212

1 - 0

3

Hanisch, Friedrich

2024

-

Lutz, Thomas

1973

0,5 – 0,5

4

Kuhlmann, Christoph, Dr.

2064

-

Feldheim, Jonas

1961

0,5 – 0,5

5

Bayer, Marius

1972

-

Weber, Daniel

1943

0 - 1

6

Zach, Andreas

1847

-

Kaiser, Harald

1974

0,5 – 0,5

7

Walter, Manfred

1669

-

Böse, Klaus

1987

0,5 – 0,5

8

Fiedler, Lars

ohne

-

Sejdic, Enis

2100

0 - 1

 

Schnitt

1959

 

Schnitt:

2045

 

 

 (49 Bericht: Dezember/2012 von Georg Petersammer [G.P.], Pressewart SV Lauf – unter Mitwirkung von Christoph Kuhlmann)

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SV Lauf 1 vergibt Gewinnchancen und verliert in Gunzenhausen

Laufer wurden ausgekontert

In der zweiten Regionalligarunde musste das Team beim Aufsteiger FC Gunzenhausen eine überraschend deutliche Niederlage hinnehmen, wenngleich das Ergebnis dem Spielverlauf nach auch genauso gut umgekehrt ausfällen hätte können. Bei bestem Schachwetter (Dauerregen!) begann der Kampf vielversprechend. Zunächst gab es zwei Remisschlüsse durch Marius Bayer und Friedrich Hanisch. Bayer vermied es der Zugwiederholung auszuweichen und forcierte so das Remis. Der Senior im Team, Hanisch konnte im Turmendspiel gegen den Routinier Jürgen Zollstab (DWZ 2056) einen Mehrbauern nicht wie gewünscht verwerten. Teamkapitän Andreas Zach brachte seine Mannschaft dann in Führung, als er einen imposanten gegnerischen Königsangriff überlebte, um dann mit einem Räumungszug und Freibauer selbst den Sieg davon zu tragen. Den Ausgleich für Gunzenhausen erzielte dann Dr. Detlef Justen (2158), nachdem Nachwuchsstar Florian Walter (2072) einen gegnerischen Freibauern unterschätzte, ihn dann doch aufhalten musste, dabei jedoch zuviel Material einbüßte. In der Folge ging dann schief, was schief gehen konnte. Dr. Christoph Kuhlmann (2064) hatte gegen Routinier Gerd Fischer (2101) klaren Vorteil erreicht, ließ sich dann aber durch ein verzweifeltes Springeropfer seines Gegenüber überrumpeln und verlor noch. Auch Dr. Christian Leopold (2071) stand am Spitzenbrett gegen DWZ-Krösus Peter Guthmann (2176) in einem geschlossenen Sizilianer zeitweise auf Gewinn, verspielt aber dann erst seinen Mehrbauern, um schließlich mit einem Minusbauern im Turmendspiel nach 88 Zügen die Segel streichen zu müssen. Da auch Oliver Puschak zwischenzeitlich seine remisverdächtige Stellung auch zum Remis gegeben hatte, war der Kampf damit verloren. Nicht mehr ins Gewicht fiel dann die Niederlage von Ansgar Scherb am Schlussbrett, der ebenfalls eine Gewinnstellung mit Läuferpaar und Freibauer nicht zum Sieg führen konnte. Trotz zäher Verteidigung mit einer Minusfigur musste er sich schließlich den gegnerischen Freibauern geschlagen geben.

Hier die Einzelergebnisse:

1

FC Gunzenhausen

DWZ

ELO

-

SV Lauf a.d.P. 1

DWZ

ELO

5½ - 2½

1

1

Guthmann, Peter

2176

2185

-

1

Leopold, Christian, Dr.

2071

2060

1 - 0

2

2

Justen, Detlef, Dr.

2158

2112

-

2

Walter, Florian

2072

2091

1 - 0

3

3

Zollstab, Jürgen

2056

 

-

4

Hanisch, Friedrich

2024

2110

½ - ½

4

4

Fischer, Gerd

2101

2160

-

6

Kuhlmann, Christoph, Dr.

2064

2219

1 - 0

5

6

Reichmann, Ulrich

1967

 

-

7

Bayer, Marius

1972

2031

½ - ½

6

7

Sikorsky, Horst

1954

2123

-

8

Zach, Andreas

1847

 

0 - 1

7

8

Hein, Manfred

1968

2082

-

9

Puschak, Oliver

1950

 

½ - ½

8

14

Kiefer, Johannes

1877

 

-

10

Scherb, Ansgar

1824

 

1 - 0

Schnitt:

2032

2132

-

Schnitt:

1978

2102

 

 

Die komplette Runde 2 als pdf zum Download gibt's >hier<.

 

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Erfolgreicher Start in die neue Regionalligasaison 2012/13

SV Lauf überrascht mit einem Auftaktremis gegen Landesliga-Absteiger SC Bad Kötzting

Zum Auftakt der neuen Saison in der Regionalliga musste die erste Mannschaft des Schachvereins Lauf zum Landesliga-Absteiger nach Bad Kötzting. Verstärkt durch einige Tschechen schien dieser Gegner nach der Papierform fast übermächtig. Doch für die Mannschaft von Teamchef Andreas Zach kam es mal wieder anders. Zunächst standen zwei schnelle Remisen von Andreas Zach und Oliver Puschak an den Brettern sechs und sieben in ausgeglichenen Stellungen zu Buche – kein Problem, da es an einigen anderen Brettern recht gut für die Laufer aussah. Und tatsächlich gingen sie in Führung: Florian Walter hatte eine komplizierte Stellung genauer eingeschätzt als sein Gegner, als er einen Doppelbauern am Rand in Kauf nahm, dafür aber Läuferpaar und offene Turmlinien bekam. Unter Druck patzte der Gegner, woraufhin er schnell zu viel Material verlor und aufgab.

Am Spitzenbrett fiel allerdings der Ausgleich, als Christian Leopold gegen einen tschechischen Eloriesen mit DWZ 2335 einen vergifteten Bauern schluckte und daraufhin eine Figur verlor. Trotz einiger Gegenwehr musste er am Ende die Waffen strecken.
An Brett drei hatte währenddessen Friedrich Hanisch gegen einen ebenfalls deutlich stärker eingestuften Gegner seinen anfänglichen Stellungsvorteil vergeben, nachdem er einen Zentrumsvorstoß unerwartet abbrach und sich einen Minusbauern einhandelte. Durch geschickte Verteidigung konnte er die Stellung aber remis halten. Dann fiel die Führung für die Kötztinger: Ansgar Scherb am achten Brett entblößte bei seiner Regionalligapremiere seinen König durch zu ungestüme Bauernvorstöße und geriet in einen nicht zu verteidigenden Mattangriff.

An Brett fünf bestand dann allerdings zeitweise Hoffnung auf den Ausgleich. Aufgrund ungleichfarbiger Läufer war für Marius Bayer allerdings kein Weg zur Verwertung seines Mehrbauern zu finden, sodass er remis geben musste. So scharten sich die Mannschaften schließlich beim Stand von 4:3 für Bad Kötzting um Brett vier, wo sich Christoph Kuhlmann nach permanentem Druckspiel gegen einen defensiv eingestellten Gegner in einem komplizierten Endspiel wiedergefunden hatte. Es drohten sowohl Pattgefahren als auch Übergänge in bei nahender Zeitnot arg komplizierte Endspielformen. Doch Kuhlmann bewies starke Nerven und fand nach einer Marathonpartie im 97. Zug mit nur noch zwei Minuten auf der Uhr eine studienartige Zugzwangskombination, mit der er das Mannschaftsremis sicherstellte.

C. Kuhlmann in Aktion

Damit setzte das Frontteam des SV Lauf die letzte Saison nahtlos fort, als die Klasse vor allem durch Unentschieden gegen scheinbar übermächtige Gegner gehalten wurde. Der Anfang für eine erneut erfolgreiche Saison ist gemacht.

44 Bericht: Oktober/2012 von Georg Petersammer unter Mitwirkung von Christoph Kuhlmann

Alle Partien der ersten Runde der Regionalliga Nord-Ost gibt es >hier< zum Download.

 

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